
Grundsteinlegung in Medan: die ersten SOS-Kinder mit ihren Kinderdorf-Müttern - Foto: SOS
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Nach der Flut-Katastrophe im Dezember 2004 haben die SOS-Kinderdörfer in Südasien die größte Hilfsaktion in ihrer Geschichte gestartet. Nach der unmittelbaren Nothilfe mit Nahrungsmitteln und Medikamenten sowie der Betreuung traumatisierter Kinder konzentrierte sich die SOS-Wiederaufbauhilfe zunächst auf Fischerdörfer und -boote, Kindergärten, Schulen sowie Gemeindezentren. Parallel liefen die Planungen für drei neue indonesische SOS-Kinderdörfer auf Sumatra. Im Laufe des Sommers haben nun die Bauarbeiten für die drei SOS-Kinderdörfer in Medan, Meulaboh und Banda Aceh begonnen.

Im Bau: ein Familienhaus im SOS-Kinderdorf Medan - Foto: SOS
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Die drei SOS-Kinderdörfer umfassen jeweils 15 Familienhäuser: insgesamt werden dort rund 450 Kinder wieder ein Zuhause finden und bei einer Kinderdorf-Mutter in einer SOS-Familie aufwachsen. Auswahl und Ausbildung der ersten SOS-Kinderdorf-Mütter ist bereits erfolgt und die ersten SOS-Familien sind bereits gebildet: Insgesamt wohnen derzeit 70 SOS-Kinder mit ihren Kinderdorf-Müttern in angemieteten Häusern in Medan, Meulaboh und Banda Aceh. Wenn die drei SOS-Kinderdörfer im Laufe des kommenden Jahres fertig werden, werden die SOS-Familien in ihr neues Zuhause umziehen.
Zu jedem der drei SOS-Kinderdörfer wird auch ein SOS-Kindergarten gehören, der auch Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offen steht. Außerdem werden die Kinderdörfer SOS-Sozialzentren umfassen und jeweils etwa 200 bedürftige Familien in der Umgebung der Dörfer unterstützen.