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Notunterkunft 

Notunterkunft in Haiti
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Notunterkunft
je 2.500,00 €
= 2.500,00

Für 2500 Euro können die SOS-Kinderdörfer in Haiti eine stabile Notunterkunft für unbegleitete Kinder errichten.

 

Zu zweit kann man die Fertigbauteile in 40 Minuten aufstellen. Dann steht eine feste Unterkunft, mit Fenstern und Türen, groß genug, um einer Familie ein Dach über dem Kopf zu bieten.

 

Derzeit setzten die SOS-Kinderdörfer diese innovativen Notunterkünfte in Haiti ein: Nach dem Erdbeben, das am 12.1. Tod und Zerstörung über den Karibikstaat brachte, hat SOS ein umfangreiches Hilfsprogramm gestartet. So hat das Kinderdorf in Santo bei Port-au-Prince unbegleitete Kinder aufgenommen, die durch das Erdbeben ihre Eltern verloren haben oder im Chaos von ihren Familien getrennt wurden. Ein Teil dieser Kinder konnte zwar wieder mit ihren Angehörigen vereint werden. Doch zugleich werden auch kontinuierlich neue Mädchen und Jungen in das Schutzprogramm des SOS-Kinderdorfs aufgenommen.


Derzeit leben im SOS-Kinderdorf Santo bei Port-au-Prince rund 430 Mädchen und Jungen - 300 mehr als vor dem verheerenden Erdbeben. Um diese Kinder über längere Zeit angemessen unterbringen zu können, wurden auf dem SOS-Gelände Notquartiere errichtet.

 

20 Quadratmeter für SOS-Familien mit bis zu sechs Kindern

 

In den 20 Quadratmeter großen Fertighäusern wohnen SOS-Familien mit bis zu sechs Kindern und ihrer SOS-Mutter. Anders als Zelte sind die Häuser vollkommen geschlossen und bleiben auch während der Regenzeit trocken. Die Fertigteile bestehen aus biologisch abbaubarem Material, das mit Kunststoff beschichtet ist, und sind leicht und widerstandsfähig. Die Notunterkünfte sollen drei bis fünf Jahre benutzt werden.


In der Zwischenzeit wird in Haiti ein drittes SOS-Kinderdorf entstehen. Dort können Erdbebenwaisen, die niemanden mehr haben, ein neues und dauerhaftes Zuhause finden.

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