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Nach dem Erdbeben in Haiti leisten die SOS-Kinderdörfer Hilfe für betroffene Kinder und Familien. Lesen Sie mehr!
Hier finden Sie Informationen zur SOS-Kinderdorf-Arbeit im Inselstaat Haiti.
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30.03.10 - Im Vorfeld der "Internationalen Geberkonferenz zur Zukunft Haitis" in New York hat eine Koalition verschiedener Kinderhilfsorganisationen und Regierungen eine Konferenz unter dem Motto "Ein Haiti fit für Kinder" abgehalten. Die Veranstaltung sollte die Aufmerksamkeit der Welt auf die langfristigen Bedürfnisse von Kindern und Familien in Haiti richten.
Celigny Darius (l.), Leiter der SOS-Kinderdörfer in Haiti, und der BBC-Reporter Matthew Price, der die Konferenz am Sitz der UN in New York moderierteKurz vor der internationalen Geberkonferenz für Haiti am Sitz der Vereinten Nationen in New York haben UNICEF sowie die SOS-Kinderdörfer, Save the Children, Plan International, World Vision International und Oxfam betont, wie wichtig es sei, das Wohl der Kinder, Jugendlichen und Familien in den Fokus der Hilfsbemühungen in Haiti zu rücken.
Haiti stehe nach dem schweren Erdbeben vom Januar vor einer großen Herausforderung. Da Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren rund 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sollte gerade die junge Generation die Möglichkeit bekommen, bei der Diskussion um einen Neubeginn zu Wort zu kommen und die Zukunft ihres Landes aktiv mit zu gestalten, fordern die Hilfsorganisationen. Eine Befragung von über 1.000 Kindern ergab jetzt, dass für viele die Rückkehr in die Schule oberste Priorität hat. "Ich möchte, dass die Rechte der Kinder respektiert werden…Und ich möchte, dass alle zur Schule gehen können", wünscht sich Erdbebenopfer Daphmika (15 Jahre). Celigny Darius, Nationaldirektor der haitianischen SOS-Kinderdörfer: „Der Wiederaufbau unseres Landes wird viele Jahre in Anspruch nehmen. Wir Haitianer danken der Weltgemeinschaft für ihre Unterstützung und die vielen Spenden. Denn es geht um unser Land und die Zukunft unserer Kinder!“
Die SOS-Kinderdörfer arbeiten in Haiti eng mit anderen Hilfsorganisationen zusammenHaiti zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Großteil der Menschen lebt unterhalb der Armutsgrenze, etwa zwei Drittel der Bevölkerung sind arbeitslos. Gerade einmal 50 Prozent der Kinder haben die Grundschule besucht, nur jedes fünfte Kind eine weiterführende Schule. Das schwere Erdbeben hat die Lage weiter verschlimmert. Um Haiti künftig zu einem besseren Platz für Kinder zu machen, ist langfristig internationale Hilfe notwendig, aktuelle Spendenaufrufe allein werden nicht ausreichen.
UNICEF, die SOS-Kinderdörfer, Save the Children, Plan International, World Vison International und Oxfam wollen auch in Zukunft eng zusammenarbeiten, um notwendige Kinderschutzsysteme sowie den Zugang zu Schulbildung und Gesundheitsdiensten neu zu schaffen und zu verbessern.
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