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Nach dem Erdbeben in Haiti leisten die SOS-Kinderdörfer Hilfe für betroffene Kinder und Familien. Lesen Sie mehr!
Hier finden Sie Informationen zur SOS-Kinderdorf-Arbeit im Inselstaat Haiti.
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18.03.2010 - 33 angebliche Waisenkinder, die zehn US-Amerikaner illegal von Haiti in die Dominikanische Republik bringen wollten, konnten am gestrigen Mittwoch mit ihren Eltern wiedervereint werden. Die Mädchen und Jungen waren in den vergangenen Wochen im SOS-Kinderdorf Santo bei Port-au-Prince betreut worden.
Zwei der 33 Kinder nach ihrer Aufnahme im SOS-Kinderdorf, wo sie in den vergangenen Wochen Schutz und Betreuung fanden. Jetzt konnten die Mädchen und Jungen zu ihren Eltern zurückkehren.Ende Januar, zweieinhalb Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti, versuchten zehn US-Amerikaner die Kinder unter dubiosen Umständen außer Landes zu bringen. An der Grenze zur benachbarten Dominikanischen Republik wurden sie von der haitianischen Polizei verhaftet, da sie keine gültigen Dokumente für die Kinder vorweisen konnten. Die 33 Mädchen und Jungen wurden von den haitianischen Behörden in die vorübergehende Obhut des SOS-Kinderdorfs Santo übergeben.
Während ihre Aufenthalts im SOS-Kinderdorf wohnten die Mädchen und Jungen bei SOS-Familien. Die Kinder wurden medizinisch versorgt und von Psychologen und Sozialarbeitern betreut.
Nachdem sich die Angehörigen der Kinder ermitteln ließen, hat die zuständige haitianische Behörde IBERS (Institut du Bien Etre Sociale et De Recherches) die Mädchen und Jungen gestern wieder mit ihren Familien zusammengeführt.
"Es hat sich herausgestellt, dass alle 33 Kinder Eltern haben", sagt Celigny Darius, Direktor der SOS-Kinderdörfer in Haiti. "Armut und Not darf kein Grund sein, dass Kinder von ihren Eltern getrennt werden. Die SOS-Kinderdörfer unterstützen daher voll und ganz die Entscheidung der haitianischen Behörde, die Kinder wieder mit ihren Familien zu vereinen."
Eines der Kinder, der neunjährige Michael, sagte beim Abschied: "Ich habe hier viele gute Freunde gefunden und es hat mir Spaß gemacht, mit den anderen Kindern Fußball zu spielen. Aber ich vermisse meine Mutter und ich freue mich, dass ich jetzt wieder nach Hause kann."
Die Familien der Kinder sollen durch IBERS Unterstützung erhalten. Falls erforderlich, können sie auch in das Familienhilfe-Programm der SOS-Kinderdörfer aufgenommen werden.
Nach dem verheerenden Erdbeben, das Haiti am 12.1. erschütterte, haben die SOS-Kinderdörfer umfangreiche Hilfsaktionen gestartet. In Zusammenarbeit mit Selbsthilfe-Komitees aus den örtlichen Gemeinden stellen SOS-Mitarbeiter die tägliche Grundversorgung für derzeit 12.500 Kinder und deren Familien sicher. Im SOS-Kinderdorf Santo haben über 400 unbegleitete Kinder Schutz und Betreuung gefunden, von denen bislang 65 wieder mit ihren Angehörigen vereint werden konnten. Darüber hinaus werden die SOS-Kinderdörfer in Haiti Familien und Gemeinden beim Wiederaufbau unterstützen.
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