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11.11.09 - Der Hurrikan "Ida" hat Tod und Zerstörung über die Menschen in El Salvador gebracht. Auch die SOS-Kinderdörfer in dem mittelamerikanischen Land blieben von der Katastrophe nicht verschont. So starb ein Junge, dessen Familie durch die SOS-Familienhilfe in San Vicente unterstützt wird. In den beiden SOS-Kinderdörfern San Vicente und Santa Ana richteten Schlammlawinen und Überschwemmungen schwere Schäden an.
Verheerende Fluten: Die Wasser- und Schlammmassen haben ein Familienhaus des SOS-Kinderdorfs San Vicente unterspült.Der Wirbelsturm ließ am Wochenende extreme Regenfälle über El Salvador niedergehen. Dies löste verheerende Erdrutsche und Überflutungen aus. Nach bisherigen Meldungen kamen 130 Menschen ums Leben. Besonders schwer getroffen wurde die Provinz San Vicente, wo sich eines der fünf SOS-Kinderdörfer des Landes befindet. Dort wurden ganze Ortschaften von Erdlawinen begraben.
So hatte Alexis, ein 4-jähriger Junge, keine Chance. Die Wasser- und Schlammmassen brachen über das Haus seiner Familie herein und zerstörten es in Sekundenbruchteilen. Alexis ist seitdem vermisst - inzwischen gibt es keine Hoffnung mehr, dass der Junge überlebt haben könnte. Seine Mutter und seine kleine Schwester konnten jedoch gerettet werden. Die Familie wird durch die SOS-Familienhilfe des Kinderdorfs San Vicente seit drei Jahren unterstützt - nun braucht sie mehr denn je Beistand.
Zwei Schwestern im SOS-Sozialzentrum San Vicente: Ihre Familie wird durch die SOS-Familienhilfe unterstützt - Foto: A. Gabriel Unter den Familien, die durch die SOS-Familienhilfe begleitet werden, forderte die Katastrophe weitere Opfer: Zwei Familien werden vermisst. Andere stehen vor dem Nichts: Ihre Häuser wurden zerstört, ihre Ernten und ihre Existenzgrundlage sind vernichtet. Die SOS-Familienhilfe unterstützt in San Vicente 45 Familien mit insgesamt 68 Kindern: Durch Hilfe zur Selbsthilfe erhalten Eltern und ihre Kinder eine Lebensbasis.
Im SOS-Kinderdorf San Vicente entstanden schwere Schäden: So wurde das Haus einer SOS-Familie, die außerhalb des SOS-Geländes wohnte, zerstört. Die Tür des Hauses befindet sich nun über einem meterhohen Abgrund, weil das Erdreich von den Fluten weggespült wurde. Die Familie konnte zum Glück rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.Im SOS-Kinderdorf Santa Ana sind drei SOS-Familienhäuser und die Gemeindehalle einsturzgefährdet, da ein Abhang durch die Wassermassen unterspült wurde.
In El Salvador gibt es fünf SOS-Kinderdörfer, vier SOS-Jugendeinrichtungen, ein SOS-Berufsbildungszentrum sowie sechs SOS-Sozialzentren.
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19.11.09 - Die SOS-Kinderdörfer in El Salvador leisten Nothilfe, um den Hurrikan-Opfern beizustehen: SOS-Mitarbeiter haben 150 Familien mit Lebensmitteln versorgt, die durch die Katastrophe besonders schwer getroffen wurden. Außerdem halten SOS-Mitarbeiter Hygiene-Kurse, damit sich die Menschen vor Magen-Darm-Erkrankungen schützen können. Diese Erkrankungen grassieren in den Überschwemmungsgebieten, weil es an sauberem Trinkwasser fehlt. In vielen Gemeinden ist die Trinkwasser- wie auch die Stromversorgung nach wie vor nicht wieder hergestellt. Viele Hurrikan-Opfer, deren Häuser zerstört wurden, sind in öffentlichen Gebäuden untergebracht.