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28.04.09 - In Mexiko grassiert die für Menschen lebensbedrohliche "Neue Grippe". Die SOS-Kinderdörfer im Land treffen Vorsichtsmaßnahmen, um Kinder, Familien und Mitarbeiter zu schützen.
Ein Mädchen in der Kindertagesstätte des SOS-Sozialzentrums Tehuacan. Die Tagesstätte muss wegen der Grippe-Epidemie derzeit geschlossen bleiben.Die hochansteckende "Neue Grippe" (in den Medien häufig: "Schweinegrippe") wird durch das neue H1N1-Virus übertragen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Mexiko ist die Zahl der Grippetoten auf 149 Menschen gestiegen. Allerdings konnte das neue Grippe-Virus nur in 20 Fällen nachgewiesen werden. Ingesamt wurden bisher (Stand 27.4.) rund 1995 Kranke registriert. Gleichzeitig wächst die Gefahr einer weltweiten Pandemie.
Die SOS-Kinderdörfer in Mexiko blieben bislang von der Grippe-Epidemie verschont. So hat sich der Verdacht nicht bewahrheitet, SOS-Kinder in Mexiko-Stadt und Huehuetoca könnten an der Grippe erkrankt sein. Die Erkrankungen erwiesen sich als harmlos. Die Kinder wurden von Ärzten behandelt und sind inzwischen wieder wohl auf.
Die SOS-Kinderdörfer in Mexiko haben folgende Vorsichtsmaßnahmen getroffen:
Schwierigkeiten bereitet es derzeit, SOS-Einrichtungen mit ausreichend Mundschutzmasken zu versorgen. Seitdem die "Neue Grippe" grassiert, sind die Masken vergriffen und kaum noch erhältlich. Die SOS-Kinderdörfer haben daher bei den Behörden sowie internationalen Organisationen angefragt, um Masken zu erhalten.