 Mehr Rechte für Kinder! Dafür engagieren sich die SOS-Kinderdörfer weltweit. |
Kinder haben Rechte: auf ein sicheres Zuhause, auf Bildung und auf Mitsprache. Die SOS-Kinderdörfer arbeiten im Sinne der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Dazu gehört auch unser anwaltschaftliches Engagement: Wir helfen Kindern auf der ganzen Welt, ihre Rechte einzufordern.
Kinder brauchen Fürsorge und besonderen Schutz. Die Vereinten Nationen haben daher im Jahr 1989 die UN-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Die Konvention schreibt jene grundlegenden Menschenrechte fest, auf die Kinder und Jugendliche überall in der Welt Anspruch haben.
Die 54 Artikel der UN-Konvention lassen sich wie folgt zusammenfassen. Kinder haben ein Recht auf:
Vorreiter mit jahrzehntelanger Erfahrung
Bei den Vereinten Nationen in New York: Afifa Arsanios von den SOS-Kinderdörfern im LibanonDie SOS-Kinderdörfer arbeiten seit ihrer Gründung im Jahr 1949 im Geiste der UN-Konvention. Unser Auftrag, unsere Vision und unser Appell lauten:
Jedes Kind wächst in einer Familie auf – geliebt, geachtet und behütet. Weltweit geben wir elternlosen und verlassenen Kindern ein Zuhause, wir ermöglichen ihnen eine Ausbildung und begleiten sie so in eine menschenwürdige Zukunft. Die SOS-Kinderdörfer leisten zudem Nachbarschaftshilfe für Kinder in bedürftigen Familien.
SOS als Anwalt für Kinderrechte
Unsere Erfahrung als familienpädagogischer Pionier bildet die Grundlage für unser gesellschaftspolitisches Engagement.
Die SOS-Kinderdörfer setzen sich als Anwalt für die Rechte der Kinder ein:
- Wir treten weltweit an politische Entscheidungsträger heran, um sie für Kinderrechte zu sensibilisieren. Unser Ziel: Gesetzgebungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sich Lebensverhältnisse und Entwicklungschancen der Kinder nachhaltig verbessern.
- Wir machen uns für die Rechte aller Kinder stark. Unser besonderes Anliegen gilt jenen Kindern, die ohne Eltern aufwachsen müssen oder in Gefahr sind, ihre Eltern zu verlieren. Diese Kinder leiden am meisten unter Armut, Zurückweisung und Diskriminierung und werden häufiger Opfer von Ausbeutung und Missbrauch.
- Wir ermutigen Kinder, an Entscheidungsprozessen, die ihr Leben beeinflussen, teilzunehmen.