Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Weltweit aktiv in 133 Ländern: SOS ist vor Ort!
Entdecken Sie, wie Sie Kindern in Not helfen können!
Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen: Unsere Freunde & Partner.
In Äthiopien begannen die SOS-Kinderdörfer ihre Arbeit 1974, als das Land von einer Dürrekatastrophe heimgesucht wurde. Das erste SOS-Kinderdorf entstand in Makalle, im Norden des Landes nahe der Grenze zu Eritrea. Heute geben die sechs SOS-Kinderdörfer in Äthiopien mehr als 1000 Kindern und Jugendlichen ein Zuhause. Weitere SOS-Einrichtungen sind: sechs SOS-Kindergärten, sechs SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, fünf SOS-Berufsbildungszentren, acht SOS-Sozialzentren und vier medizinische SOS-Zentren. Diese stehen auch den Kindern und Familien aus der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer offen. Insgesamt erreicht die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Äthiopien knapp 60.000 Menschen.
Äthiopien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Analphabetenrate ist extrem hoch und Kinderarbeit weitverbreitet. Auch HIV/Aids stürzt viele Familien ins Elend und macht unzählige Kinder zu Waisen.
Hier haben die SOS-Kinderdörfer in den letzten Jahren durch Nachbarschaftshilfe der SOS-Einrichtungen aus sowie durch Aufklärungskampagnen neue Schwerpunkte in ihrer Arbeit vor Ort gesetzt. Seit 1998 wurden in Addis Abeba, Hawassa, Bahir Dar und Makalle Sozial- und Gesundheitszentren eingerichtet.
Eines der größten Probleme Äthiopiens ist auch heute noch die Trockenheit: Nach Dürren starteten die SOS-Kinderdörfer im Land bereits mehrfach Nothilfe-Programme, zuletzt im Osten des Landes während der Hungersnot am Horn von Afrika 2011/2012.
Das siebte Kinderdorf des Landes wird derzeit in Jimma gebaut. Dort entsteht auch die sechste Hermann-Gmeiner-Schule und ein Familienhilfe-Programm.
Die SOS-Kinderdörfer in Äthiopien helfen nachhaltig: Viele Kinder haben ein neues Zuhause, wurden buchstäblich vor dem Verhungern gerettet und haben eine Zukunftsperspektive. Die Motivation, eine gute Ausbildung zu erhalten ist bei vielen Kindern sehr groß und nicht wenige sind von örtlichen Hermann-Gmeiner-Schulen aus in Universitäten in Swaziland oder Ghana aufgebrochen. Äthiopien braucht weiterhin die SOS-Kinderdörfer. Und damit auch Ihre Spende.