Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
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Das SOS-Kinderdorf Lomé öffnete im November 1979 seine Tore und besteht heute aus einem Dorf mit einem angeschlossenen Kindergarten. Ab 1986 entstanden in Kara und Lomé Jugendwohneinrichtungen sowie verschiedene Initiativen zur Verselbständigung der SOS-Jugendlichen. 1992/93 erlebte Togo eine schwere politische und wirtschaftliche Krise, die durch einen etwa zehn Monate dauernden Generalstreik ausgelöst wurde. Bis heute hat sich Togo von dieser Krise nicht erholt. SOS-Kinderdorf Togo unterstützte deshalb in den Folgejahren, besonders aber 1994 im internationalen Jahr der Familie, Projekte zur Entwicklung der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer, beispielsweise beim Hausbau oder mit Impfkampagnen, Schulprogrammen und Starthilfen für Kleinbetriebe. Von der umliegenden Bevölkerung besonders geschätzt werden auch die Zusatzeinrichtungen in Kara - die Schule, die Farm und das medizinische Zentrum, welche eine große Hilfe für die Menschen in den abgelegenen nördlichen Provinzen darstellen. Im Juli 2005 konnte der Bau eines dritten SOS-Kinderdorfes samt Kindergarten, SOS-Hermann-Gmeiner-Schule und Sozialzentrum in der Stadt Dapaong im Norden des Landes in Angriff genommen werden. Das neue Kinderdorf hat im Laufe von 2007 seinen Betrieb aufgenommen und bietet 120 Kindern ein neues Zuhause.
Zurzeit gibt es in Togo drei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtungen, drei SOS-Kindergärten, drei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, ein SOS-Berufsbildungszentrum, vier SOS-Sozialzentren und drei SOS-medizinische Zentren.