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SOS-Kinderdörfer Wo wir helfen Amerika Haiti

Haiti 

Wie die SOS-Kinderdörfer in dem Karibikstaat helfen 

Cap HaïtienSanto
Die Situation in Haiti ist seit Jahrzehnten problematisch: Gesetzlosigkeit, Gewalt und Chaos verhindern die Grundversorgung der Bevölkerung. Der Staat mit mehr als neun Millionen Einwohnern gilt als das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Das Erdbeben vom 12.1.2010 forderte das Leben von 230.000 Menschen und zerstörte die bereits schwache Infrastruktur des Landes. Mehr als eine Million Menschen leben nach wie vor in Zeltlagern.
  • Jungen in den Straßen von Haitis Hauptstadt Port-au-PrinceJungen in den Straßen von Haitis Hauptstadt Port-au-PrinceKindersterblichkeit: Haiti hat die höchste Kindersterblichkeitsrate und die höchste Müttersterblichkeitsrate der gesamten westlichen Hemisphäre. Durchfallerkrankungen, Malaria und HIV/AIDS sind die häufigsten Todesursachen. Geschätzte 19.000 Kinder sind mit HIV infiziert.

  • Waisenkinder: Nach dem Erdbeben vom 12.1.2010 hat sich die Zahl der Waisen mehr als verdoppelt: Nach jüngsten Schätzungen der EU-Kommission haben in Haiti insgesamt eine Million Kinder keine Eltern mehr oder wurden im Chaos von ihren Familien getrennt. Bereits vor der Katastrophe gab es in Haiti 380.000 Waisenkinder.

  • Kindesmissbrauch: Viele Kinder werden von bewaffneten Banden als Boten, Spitzel und sogar Soldaten missbraucht. Etwa 2.000 Kinder werden jährlich in die Dominikanische Republik verkauft und verschleppt – oft mit Beihilfe der Eltern. Bereits vor dem Erdbeben waren schätzungsweise 1,2 Millionen Kinder Opfer von physischer und psychischer Gewalt.

 

So helfen die SOS-Kinderdörfer weltweit in Haiti


Die SOS-Kinderdörfer arbeiten seit 1982 in Haiti. Seit dem Erdbeben vom 12.1.2010 gibt es umfangreiche Nothilfe- und Wiederaufbauprogramme.

  • Mädchen beim Mittagessen im SOS-Sozialzentrum Cap HaitienMädchen beim Mittagessen im SOS-Sozialzentrum Cap HaitienIn den zwei SOS-Kinderdörfern in Haiti finden 411 Kinder ein Zuhause

  • Mehr als 150 Jugendliche werden in zwei SOS-Jugendeinrichtungen betreut. Etwa die Hälfte dieser Jugendlichen wohnt in den Einrichtungen

  • Über 1.400 Kinder lernen in den zwei Hermann-Gmeiner-Schulen Haitis. Davon besucht der Großteil die Grundschule und etwa 165 Kinder lernen in der Sekundarschule. Die Grundschule in Santo wird von BMZ-Geldern teilfinanziert.   

  • 383 Personen lernen in zwei SOS-Berufsbildungszentren

  • In den vier SOS-Sozialzentren werden 2.291 Kinder und Jugendliche unterstützt

  • Das SOS-Nothilfeprogramm nach dem verheerenden Erdbeben wird fortgesetzt und erreicht über 22.000 Menschen. Täglich werden bis zu 14.000 Kinder mit warmen Mahlzeiten versorgt

 

Von der Nothilfe zum Wiederaufbau

 

Für den Wiederaufbau Haitiis investieren die SOS-Kinderdörfer in Bauprojekte, die Ausbildung von lokalen Arbeitskräften und die Stärkung von staatlichen Strukturen. Schwerpunkte der SOS-Arbeit in Haiti bilden Kinderbetreuung, Familienförderung und Bildung.

 

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Als SOS-Pate helfen Sie langfristig und gezielt und begleiten Kinder in Not auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Bitte werden Sie SOS-Pate!

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