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SOS-Kinderdörfer Wo wir helfen Amerika Peru

Peru 

Wie die SOS-Kinderdörfer im Land helfen 

ArequipaAyacuchoCallaoChiclayoCuzcoEsperanzaHuancayoJuliacaPachacamacRío HondoZárate

Die Kinder in Peru brauchen unsere Hilfe!

Ein kleiner Junge im SOS-Kinderdorf PachacamacEin kleiner Junge im SOS-Kinderdorf PachacamacUngleichbehandlung von Mädchen, Diskriminierung von indigenen Familien, Entwicklungsunterschiede von Stadt und Land: Viele Kinder in Peru erfahren Ungerechtigkeit und leben unter schwierigen Bedingungen. 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Peru leben in absoluter Armut. Sie sind unterernährt, müssen Kinderarbeit leisten und besuchen keine Schule. Frühe Schwangerschaften und Gewalt im Elternhaus beeinträchtigen die Entwicklung der Kinder.

 

  • Diskriminierung: Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wird die indigene Bevölkerung Perus diskriminiert. Viele Kinder haben keinen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.
  • Gesundheit: 45 Prozent aller Todesfälle im Land betreffen Kinder unter fünf Jahren. Überdurchschnittlich viele Frauen sterben aufgrund von Komplikationen bei der Geburt. Peru zählt zu den Ländern mit der höchsten Kinder- und Müttersterblichkeit in Lateinamerika.
  • Bildung: Vor allem in ländlichen Regionen gehen viele Kinder nicht zur Schule. Mädchen wird der Zugang zu Bildung erschwert. Drei von vier Frauen in Peru können nicht lesen und schreiben.
  • Umweltprobleme: Die Landbevölkerung ist besonders abhängig von einer intakten Umwelt. Abholzung und Brandrodung zerstören Ackerland – mit dramatischen Folgen für die Familien auf dem Land.
  • Straßenkinder: Die Armut auf dem Land zwingt die Menschen, ihr Land zu verlassen. Sie hoffen auf Arbeit in Perus Hauptstadt Lima, landen aber zumeist in den Elendsvierteln. Nach Schätzungen leben und arbeiten 20.000 Kinder in den Straßen der 8-Millionen-Einwohner-Stadt.

 

So helfen die SOS-Kinderdörfer weltweit in Peru

Das erste SOS-Kinderdorf in Peru entstand 1975 in Zárate bei Lima. Heute gibt es in Peru elf SOS-Kinderdörfer, SOS-Jugendeinrichtungen sowie SOS-Sozialzentren an insgesamt neun Standorten und ein SOS-Berufsbildungszentrum. 

  • Eine Mutter und ihr Kind profitieren vom SOS-FamilienstärkungsprogrammEine Mutter und ihr Kind profitieren vom SOS-Familienstärkungsprogramm in PeruIn den zehn SOS-Kinderdörfern des Landes finden insgesamt rund 1.000 Kinder ein liebevolles Zuhause.
  • 300 Jugendliche wohnen in den neun SOS-Jugendeinrichtungen. Sie machen eine Berufsausbildung oder besuchen eine weiterführende Schule.
  • Die 16 SOS-Sozialzentren in Peru unterstützen Familien in Not und leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Kinder erhalten Zugang zu medizinischer Versorgung, Ernährung und Bildung. Fortbildungsangebote und Tagesmütter-Projekte unterstützen die Eltern. Insgesamt profitieren davon mehr als 14.000 Kinder und Eltern.
  • Im SOS-Berufsbildungszentrum in Lima werden SOS-Mütter und SOS-Mitarbeiter ausgebildet. Bis zu 300 Personen können hier lernen.
  • SOS-Nothilfe: Die SOS-Kinderdörfer in Peru leisteten in der Vergangenheit mehrmals Nothilfe, zuletzt nach dem schweren Erdbeben im August 2007.
  • Ein weiteres SOS-Kinderdorf befindet sich derzeit im Bau.
     

 

Die Kinder in Peru brauchen Ihre Hilfe!
Als SOS-Pate helfen Sie langfristig und gezielt: Sie begleiten Kinder in Not auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
Bitte werden Sie SOS-Pate!

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