Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Weltweit aktiv in 133 Ländern: SOS ist vor Ort!
Entdecken Sie, wie Sie Kindern in Not helfen können!
Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen: Unsere Freunde & Partner.
Der SOS-Kindergarten, der sich ebenfalls in dem SOS-Kinderdorf befindet, steht auch den Kindern aus der Nachbarschaft offen. Er wurde im September 1995 noch vor der Inbetriebnahme des Kinderdorfes eröffnet und bietet bis zu 150 Kindern Platz. Er besteht aus sechs Klassenräumen, einer Bibliothek und mehreren für Verwaltungstätigkeiten bzw. die Direktion vorgesehenen Räumen.
Die SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule, die ebenfalls den Kindern aus den umliegenden Gemeinden offen steht, ging 1997 in Betrieb. In ihren 12 Klassenräumen können insgesamt 432 Schüler unterrichtet werden. Sie verfügt auch über eine Bibliothek mit einer Computerecke und einem Verwaltungsgebäude. Was ihre schulische Laufbahn angeht, haben die Kinder aus dem SOS-Kinderdorf die Wahl zwischen der SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule und zwei öffentlichen Schulen. In der Stadt Mbalmayo gibt es außerdem noch zwei andere Sekundarschulen (ein Gymnasium und ein Technikum).
Im November 1998 wurde auch noch ein SOS-medizinisches Zentrum eröffnet mit dem Ziel, der Bevölkerung eine effiziente medizinische Nachbetreuung zu ermöglichen sowie verschiedene Präventionskampagnen auf lokaler Ebene durchzuführen. Es besteht aus drei Untersuchungsräumen, einem Behandlungsraum, einem Labor, einer Apotheke, einem sterilen Raum und einem Empfangs-und Verwaltungsbereich. Seit der Inbetriebnahme des Zentrums konnten dort monatlich bis zu 250 Patienten behandelt werden.
Ein SOS-Sozialzentrum, in Betrieb seit Juli 2004, wurde mit dem Ziel eingerichtet, HIV-infizierte Personen und ihre Familien (besonders ihre Kinder) zu unterstützen. Im SOS-Sozialzentrum können monatlich bis zu 150 Kinder aus in Not geratenen Familien betreut werden. Dieses Zentrum widmet sich der HIV-Aufklärungsarbeit unter der Bevölkerung aus der Umgebung und unterstützt betroffene Personen und Familien mit Lebensmitteln und mit finanziellen und materiellen Leistungen (wie beispielsweise Beihilfen für den Schulbesuch der Kinder oder Verteilung von Schulmaterial und Schuluniformen).
Schließlich wurde im Rahmen des Programms zur Eingliederung in die Gesellschaft und das Berufsleben auch eine Jugendeinrichtung geschaffen, die die Jugendlichen auf dem Weg zu ihrer Unabhängigkeit begleitet. Die Einrichtung wurde im Juli 2003 eröffnet und ermöglicht es den Jugendlichen, mithilfe sozialpädagogischer Unterstützung unabhängig zu werden.