Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
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Entdecken Sie, wie Sie Kindern in Not helfen können!
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Alltag im SOS-Kinderdorf Mombasa
Wie wir helfen
Das SOS-Kinderdorf in Mombasa öffnete 1979 seine Pforten. 120 Mädchen und Jungen wachsen dort in ihrer SOS-Familie auf. Das Dorf umfasst 13 Familienhäuser, in denen die Kinder zusammen mit ihren SOS-Müttern leben.Diese SOS-Zusatzeinrichtungen gehören zum Kinderdorf Mombasa:
Seit Dezember 2008 unterstützt die SOS-Familienhilfe bedürftige Familien in der Nachbarschaft des Kinderdorfs. Ziel der SOS-Familienhilfe ist es, Familien in akuter Not zu stärken und damit zu verhindern, dass Kinder verlassen werden.
Mombasa ist eine geschäftige Hafenstadt mit rund 400.000 Einwohnern. Zum Stadtbild gehören allerdings auch die ausgedehnten Elendsviertel am Stadtrand. Aids, Malaria, Hunger und bittere Armut lassen in Mombasa unzählige Familien zerbrechen.
Das SOS-Kinderdorf Mombasa entstand am nördlichen Ufer der Bucht von Mombasa, 500 Meter von der Küste entfernt. Zu jedem Familienhaus gehört ein kleiner Garten, in dem die SOS-Familien Obst und Gemüse anbauen. Durch die Haltung von Ziegen und Kühen wird zudem ein wesentlicher Beitrag zur Selbstversorgung des Dorfes geleistet.Seit Kurzem gibt es im Kinderdorf einen Kinder-Rat: Die Mädchen und Jungen, die dem Rat angehören, werden von den SOS-Kindern gewählt und entscheiden über gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Die SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule, die Nachbarskindern offen steht, hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 2001 zu einer unverzichtbaren Bildungseinrichtung in Mombasa entwickelt. Aufgrund des hohen pädagogischen Standards sind die Leistungen der Schüler überdurchschnittlich gut.
In Kenia bricht die Stromversorgung selbst in den „besseren Wohngegenden" mehrfach am Tag zusammen: Das heißt mittags kein warmes Essen oder abends kein Licht. 80 Prozent der Haushalte haben gar keinen Strom. Die SOS-Kinderdörfer haben nun im Kinderdorf Mombasa eine große Solaranlage gebaut. Sie ist die drittgrößte in Ostafrika und hat 60 kWp. So werden nicht nur das SOS-Kinderdorf, die Hermann-Gmeiner-Schule und der SOS-Kindergarten mit Solarstrom versorgt, sondern auch die Umgebung. Denn der Strom wird ins kenianische Netz eingespeist -- einmalig für Kenia. So tragen die SOS-Kinderdörfer auch zur Entwicklung des Viertels bei.