Werden Sie Pate für das SOS-Kinderdorf Nairobi
Das Dorf im Überblick
Das SOS-Kinderdorf Nairobi wurde im Jahr 1973 eröffnet.
Fast 160 Kinder leben hier gemeinsam mit ihren SOS-Kinderdorf-Müttern in 16 Familienhäusern.
Diese SOS-Zusatzeinrichtungen gehören zum Kinderdorf Nairobi:
Ein Kindergarten für die Kleinsten aus dem SOS-Dorf und dessen Nachbarschaft. Rund 75 Kinder werden hier betreut. Einige von ihnen kommen aus der Umgebung des Dorfes.
- Eine Jugendwohneinrichtung, in der SOS-Teenager lernen, ein selbständiges Leben zu führen. Bis zu 90 Jugendliche können in den insgesamt 14 Jugendhäusern wohnen.
- Eine Grundschule mit zehn Klassen. Die meisten der 240 Schüler kommen aus der Umgebung des Kinderdorfes.
- Ein Berufsbildungszentrum, in dem mehr als 170 Jugendliche eine dreijährige Ausbildung machen können. In den sieben Werkstätten können sie unter anderem Tischlern, Schneidern oder Schlossern lernen.
- Ein Schulungszentrum für SOS-Mitarbeiter und Mütter. Bis zu 400 Teilnehmer aus der gesamten Region Ostafrika treffen sich hier zu Fortbildungskursen.
- Ein Sozialzentrum, das sich vor allem um die von Aids betroffene Familien aus der Nachbarschaft und Straßenkinder kümmert.
- Eine ans Sozialzentrum gekoppelte Klinik, deren Mitarbeiter sich um die Gesundheit der Menschen kümmert. Unter anderem bietet das Ärzte-Team Zahnbehandlungen, Aids-Tests und Geburtshilfe an.
Ein Blick ins Dorf und seine Nachbarschaft
Das SOS-Kinderdorf liegt in Buru Buru, einem Vorort Nairobis. Als wir im Jahr 1972 mit dem Bau des Kinderdorfes begannen, war die Gegend kaum besiedelt. Doch schon bald nach der Eröffnung füllte sich Buru Buru mit neuen Bewohnern. Häuser und Zufahrtsstraßen wurden gebaut, Läden und Schulen entstanden. Das neue Viertel zog auch viele Arme an. In der Umgebung des SOS-Kinderdorfes wuchsen Slums, in denen die Menschen unter Arbeitslosigkeit, Armut und Krankheit leiden. Immer wieder zerbrechen dort Familien und Kinder verlieren ihren Halt. Vor allem für solche Kinder ist das SOS-Kinderdorf mit seinen vielen Zusatzeinrichtungen da.
Ganzer Stolz des SOS-Kinderdorfes Nairobi ist übrigens die eigene Bienen- und Hühnerzucht. Den leckeren Honig und die köstlichen Eier lassen sich die Dorfbewohner entweder selbst schmecken oder verkaufen die Erträge auf dem Markt. Ebenso verhält es sich mit den Bananen, Papayas und verschiedenen Gemüsesorten, welche die Familien anbauen.