Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
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Das SOS-Kinderdorf Ait Ourir liegt am Fuße des Atlasgebirges, ca. 40 km östlich der Königsstadt Marrakesch an der Straße nach Ouarzatate und wurde am 30. März 1985 in Anwesenheit von Prinzessin Lalla Hasna und Hermann Gmeiner feierlich eröffnet. Das Dorf ist in typisch marokkanischem Baustil errichtet, es umfasst 14 Familienhäuser für insgesamt 140 Kinder, Dorfleiterhaus, Tantenhaus und das Verwaltungs- und Servicegebäude. Zum Standort des SOS-Kinderdorfes gehören weiters zwei SOS-Jugendeinrichtungen in Marrakesch und Mohammédia: zwei Wohnungen mit insgesamt sechs Schlafräumen, Wohn/Esszimmer, Küche, Büro, Sanitäranlage stehen den Buben zur Verfügung, Mädchen sind in einer eigenen Wohnung mit fünf Schlafräumen untergebracht. Seit Anfang 2005 besteht auch in Ait Ourir selbst die Möglichkeit, Jugendliche in einer entsprechenden Einrichtung bei ihrer Verselbständigung zu begleiten.
Dem SOS-Kinderdorf ebenfalls angeschlossen sind ein SOS-Kindergarten und eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule. Der SOS-Kindergarten ist seit 1985 in Betrieb und wird von ca. 100 Kindern (auch aus der näheren Umgebung) besucht, die in vier Gruppenräumen betreut werden und denen auch eine große Mehrzweckhalle zur Verfügung steht. Die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule wurde im September 1999 eröffnet und besteht aus sechs Klassen, in denen 150 Grundschulkinder unterrichtet werden sowie drei Werkstätten.