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Simbabwe - Übersicht 

Wie die SOS-Kinderdörfer im Land helfen 

BinduraBulawayoWaterfalls

Die Kinder in Simbabwe brauchen Ihre Hilfe!

Aids ist für die Menschen in Simbabwe ein allgegenwärtiges Problem. Das südostafrikanische Land gehört zu den von der Immunschwächekrankheit am stärksten betroffenen Regionen der Welt. Immer mehr Kinder verlieren ihre Eltern - die Zahl der Aids-Waisen wächst dramatisch. Wirtschaftlich geht es seit langem immer weiter bergab. Unter der katastrophalen Versorgungslage leiden vor allem auch die Kinder. Neben Misswirtschaft und Korruption sind Willkür und Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe Alltag.


Das erste SOS-Kinderdorf Simbabwes eröffnete 1983 in Bindura, etwa 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Harare. In den Jahren 1988 und 1994 entstanden in dem südostafrikanische Land zwei weitere Kinderdörfer: eines in Waterfalls, einem Vorort der Hauptstadt Harare, und eines in Bulawayo, der zweitgrößten Stadt Simbabwes nahe der Grenze zu Botswana. Derzeit leben in den drei SOS-Kinderdörfern in Simbabwe 660 Mädchen und Jungen – Kinder in Not, die ein sicheres Zuhause gefunden haben.

Im Kampf gegen Aids haben wir unsere Hilfe in Simbabwe in den vergangenen Jahren verstärkt. In jedem Ort, in dem ein Kinderdorf steht, gibt es auch ein SOS-Sozialzentrum. Hier finden infizierte Menschen und deren Angehörige Unterstützung. Das Sozialzentrum in Bindura hilft beispielsweise durch sein Programm zur Familienstärkung etwa 2000 Kindern. Die Mitarbeiter unterstützen Bedürftige mit Lebensmittelpaketen, Saatgut, Schulgeld oder Kleidung. Außerdem bekommen Aids-Kranke wichtige Medikamente. Das SOS-Team bemüht sich auch darum, Kinder deren Eltern an Aids gestorben sind, bei Verwandten unterzubringen.

Heute gibt es in Simbabwe folgende SOS-Einrichtungen: drei Kinderdörfer, drei Kindergärten, drei Jugendeinrichtungen, fünf Hermann-Gmeiner-Schulen (vier Grund- und eine weiterführende Schule), drei Berufsbildungszentren und vier Sozialzentren. 


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