Die Kinder in Simbabwe brauchen Ihre Hilfe!
Aids ist für die Menschen in Simbabwe ein allgegenwärtiges Problem. Das südostafrikanische Land gehört zu den von der Immunschwächekrankheit am stärksten betroffenen Regionen der Welt. Immer mehr Kinder verlieren ihre Eltern - die Zahl der Aids-Waisen wächst dramatisch. Wirtschaftlich geht es seit langem immer weiter bergab. Unter der katastrophalen Versorgungslage leiden vor allem auch die Kinder. Neben Misswirtschaft und Korruption sind Willkür und Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe Alltag.
- Der Anstieg der Kindersterblichkeit ist nirgendwo auf der Welt so hoch wie in Simbabwe.
- Jeder vierte Bewohner Simbabwes ist HIV-infiziert. Das sind mehr als drei Millionen
Menschen. Fast 80 Prozent aller mit dem Virus infizierten Jugendlichen sind Frauen.
- Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Simbabwers liegt heute bei nur 33 Jahren.
- Waisen: Geschätzte 1,3 Millionen Kinder haben Vater oder Mutter verloren. Die meisten von ihnen starben an den Folgen von Aids.
- Die Elterngeneration stirbt: Hauptsächlich tragen dort Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren das HI-Virus in sich - viele von ihnen haben Kinder und eine Familie zu ernähren.
- Bildungsmisere: Jedes dritte Kind in Simbabwe hat nicht die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Vor allem in den ländlichen Gebieten geht die Zahl der Kinder, die eine Schule besuchen, deutlich zurück. Gleichzeitig zeigt sich ein Anstieg der Kinderarbeit in den Regionen.
Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Simbabwe!
Das erste SOS-Kinderdorf Simbabwes eröffnete 1983 in Bindura, etwa 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Harare. In den Jahren 1988 und 1994 entstanden in dem südostafrikanische Land zwei weitere Kinderdörfer: eines in Waterfalls, einem Vorort der Hauptstadt Harare, und eines in Bulawayo, der zweitgrößten Stadt Simbabwes nahe der Grenze zu Botswana. Derzeit leben in den drei SOS-Kinderdörfern in Simbabwe 660 Mädchen und Jungen – Kinder in Not, die ein sicheres Zuhause gefunden haben.
Im Kampf gegen Aids haben wir unsere Hilfe in Simbabwe in den vergangenen Jahren verstärkt. In jedem Ort, in dem ein Kinderdorf steht, gibt es auch ein SOS-Sozialzentrum. Hier finden infizierte Menschen und deren Angehörige Unterstützung. Das Sozialzentrum in Bindura hilft beispielsweise durch sein Programm zur Familienstärkung etwa 2000 Kindern. Die Mitarbeiter unterstützen Bedürftige mit Lebensmittelpaketen, Saatgut, Schulgeld oder Kleidung. Außerdem bekommen Aids-Kranke wichtige Medikamente. Das SOS-Team bemüht sich auch darum, Kinder deren Eltern an Aids gestorben sind, bei Verwandten unterzubringen.
Heute gibt es in Simbabwe folgende SOS-Einrichtungen: drei Kinderdörfer, drei Kindergärten, drei Jugendeinrichtungen, fünf Hermann-Gmeiner-Schulen (vier Grund- und eine weiterführende Schule), drei Berufsbildungszentren und vier Sozialzentren.