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Somalia - Übersicht 

Mogadishu

Nach schwerer Bombardierung der Umgebung des SOS-Geländes Anfang Dezember 2007 wurden alle SOS-Familien evakuiert und an sichereren Plätzen in Mogadischu untergebracht. Aus Sicherheitsgründen musste die SOS Mutter- und Kindklinik, die Pädiatrie, der SOS-Kindergarten, die SOS-Hermann-Gemeiner-Schule und die SOS-Krankenpflegeschule geschlossen werden. Die medizinischen Einrichtungen wurden im März 2008 wieder geöffnet und eine Satelliten-Krankenstation in Afgoye, 22 km außerhalb von Mogadischu, etabliert, damit auch Patienten, die nicht mehr nach Mogadischu kommen konnten, wieder medizinisch versorgt werden. Im August, eröffnete eine ähnliche Einrichtung in Baidoa Town ihren Betrieb. Der Betrieb der Schule und der Krankenpflegeschule wurde in einem angemieteten Fabriksgebäude in einem anderen Stadtteil wieder aufgenommen, musste aber bereits im Oktober 2008 wieder eingestellt werden, nachdem mehrere Lehrer und andere Mitarbeiter mit dem Tod bedroht worden waren.

Die Sicherheitssituation in Mogadishu entspannte sich glücklicherweise im Jahr 2009 und nach einer profunden Evaluierung wurde entschieden, das Kinderdorf wieder zu eröffnen. Der 21. Februar 2009 war ein Freudentag für die SOS Familien, denn sie konnten wieder im Kinderdorf einziehen. Die SOS-Krankenpflegeschule nahm ebenfalls im März 2009 wieder ihren Betrieb auf. Im Juni 2009 ist geplant, die Agoye-Klinik einer lokalen Frauenorganisation zu übergeben, da die SOS Mutter- und Kindklinik wieder erreicht werden kann.

Zurzeit gibt es in Somalia ein SOS-Kinderdorf, eine SOS-Jugendeinrichtung, einen SOS-Kindergarten (momentan nicht in Betrieb), eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule, ein SOS-Berufsbildungszentrum, ein SOS-medizinisches Zentrum und ein SOS-Nothilfeprogramm.


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