Das SOS-Kinderdorf Khartum wurde am 26. Mai 1978 von Herrn Numeri, dem Staatspräsidenten Sudans, feierlich eröffnet und umfasst 15 Familienhäuser für insgesamt 140 Kinder, jeweils ein Haus für den Dorfleiter und dessen Assistenten, das Verwaltungsgebäude mit zwei Räumen für die Unterstützung der Kinder bei ihren Schularbeiten sowie ein SOS-Jugendhaus für Mädchen, bestehend aus drei Schlafzimmern, Ess- und Wohnzimmer, Küche und Bad.
Dem SOS-Kinderdorf Khartum war von Beginn an auch ein SOS-Kindergarten (vier Gruppenräume samt Nebenräumen für 60 Kinder) angeschlossen. 1984 wurde in Arkaweet, unweit des SOS-Kinderdorfes Khartum, auch eine SOS-Jugendeinrichtung für Buben in Betrieb genommen. 20 Jugendliche werden dort in drei Jugendhäusern (bestehend aus jeweils drei Schlafzimmern, Ess- und Wohnzimmer, Küche, Bad und WC) unter Aufsicht eines Pädagogen auf ihr künftiges Leben in Selbständigkeit vorbereitet.
Bereits 1981 wurde in Suba mit dem Bau einer SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule begonnen, die 1982 eröffnet und 1995 um acht Klassen erweitert wurde. Es wird Unterricht sowohl für die Unter- als auch Oberstufe angeboten. Obwohl die Schule eigentlich nur für 500 Schüler konzipiert ist, wird sie phasenweise von bis zu 900 Schülern besucht, die nach Geschlecht getrennt werden. Sowohl für die Buben als auch für die Mädchen stehen 12 Klassenräume und jeweils ein Spielplatz zur Verfügung.