Die Kinder in Swasiland brauchen unsere Hilfe!
Das kleine Königreich Swasiland hält einen traurigen Weltrekord: 40 Prozent der Menschen sind dort HIV-infiziert. Unter den verheerenden Auswirkungen der Aids-Epidemie leiden gerade auch die Kinder: Die grassierende Krankheit nimmt unzähligen Mädchen und Jungen die Eltern. Familien verlieren ihre Ernährer und werden so ins Elend gestürzt. Aids verschärft somit die bittere Armut, die vor allem auf dem Land herrscht. Häufige Dürren sowie Überschwemmungen führen zudem zu Nahrungsmittelknappheit und Hunger.
- Waisenkinder: In Swasiland müssen rund 100.000 Waisenkinder – das ist ein Zehntel der Gesamtbevölkerung - ohne Eltern aufwachsen. Der Großteil davon sind Aidswaisen. Viele kommen bei Verwandten unter, wie z.B. den Großeltern, die jedoch häufig mit der Versorgung der Waisen überlastet sind. Hunger, Schulabbruch und Kinderarbeit sind die Folgen.
- Geschwisterfamilien: Jeder zehnte Haushalt ist eine Geschwisterfamilie, in der verwaiste Kinder auf sich allein gestellt ums Überleben kämpfen.
- Armut: Zwei Drittel der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze und müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei über 20 Prozent.
- Mangelernährung: Jedes zehnte Kind ist untergewichtig und leidet unter gravierender Mangelernährung.
- Schulabbruch: Etwa 40 Prozent der eingeschulten Kinder brechen die Grundschule ohne Abschluss ab. Aufgrund von Armut und Aids/HIV können sich viele Familien die Schulgebühren nicht leisten.
- Kindersterblichkeit und Müttersterblichkeit haben sich in den vergangen Jahren stark erhöht.
Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Swasiland!
In Swasiland bestehen derzeit zwei SOS-Kinderdörfer sowie jeweils zwei SOS-Jugendeinrichtungen, SOS-Kindergärten, Hermann-Gmeiner-Schulen, SOS-Sozialzentren und SOS-Kliniken.
Ein liebevolles Zuhause im Kinderdorf: SOS-Geschwister in SwasilandSOS-Kinderdörfer: Das erste SOS-Kinderdorf in Swasiland öffnete 1989 in der Hauptstadt Mbabane seine Pforten. 2001 nahm ein weiteres Kinderdorf - in Nhlangano, im Süden des Landes - die ersten Kinder auf. In beiden SOS-Kinderdörfern finden insgesamt 210 Mädchen und Jungen ein liebevolles Zuhause. Hinzukommen die Jugendeinrichtungen der Dörfer, in denen die SOS-Jugendliche während ihrer Ausbildungszeit wohnen. Ein drittes SOS-Kinderdorf befindet sich seit 2008 in Siteki in Bau.
- SOS-Kindergärten: Zu den beiden Kinderdörfern gehören SOS-Kindergärten mit jeweils 100 Plätzen. Dort werden SOS-Kinder sowie Mädchen und Jungen aus bedürftigen Nachbarsfamilien betreut.
- SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen: In Mbabane betreiben die SOS-Kinderdörfer eine Grund- sowie eine Sekundarschule. Insgesamt besuchen dort knapp 1000 Mädchen und Jungen den Unterricht.
- SOS-Kliniken: Die beiden SOS-Kliniken in Mbabane und Nhlangano behandeln zusammen täglich rund 100 Patienten, von denen viele an HIV/Aids leiden.
- SOS-Familienhilfe & SOS-Sozialzentren: Im Kampf gegen HIV/Aids engagieren sich die beiden SOS-Sozialzentren mit ihren Programmen der SOS-Familienhilfe: Familien, die durch HIV/Aids in Not geraten sind, erhalten Unterstützung durch Lebensmittel, medizinische Versorgung, Schulgeld sowie Berufsberatung. Die SOS-Familienhilfe gibt derzeit insgesamt 1500 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine Perspektive. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der SOS-Sozialarbeiter sind Aufklärungskampagnen zur Aids-Prävention, um die weitere Verbreitung von HIV einzudämmen.
- Nothilfe: Nach Überschwemmungen im Jahr 2000 sowie während einer Hungerkrise nach einer anhaltenden Dürre 2002 leisteten die SOS-Kinderdörfer in Swasiland Nothilfe, um betroffenen Familien beizustehen.
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Sie können helfen! Mit Ihrer SOS-Patenschaft oder Spende ermöglichen Sie es, dass verlassene und Not leidende Kinder ...
ein liebevolles Zuhause bekommen,
erleben können, was glückliche Kindheit bedeutet,
in die Schule gehen können und eine Ausbildung erhalten.
Bitte, helfen Sie mit! |


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