Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Weltweit aktiv in 133 Ländern: SOS ist vor Ort!
Entdecken Sie, wie Sie Kindern in Not helfen können!
Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen: Unsere Freunde & Partner.
Das SOS-Kinderdorf Kakiri besteht aus 13 Familienhäusern, Dorfdirektorhaus, SOS-Tantenhaus (SOS-Tanten übernehmen im Bedarfsfall die Funktion der SOS-Mütter), Mehrzweckhalle, Gästehaus, Werkstatt, Verwaltungs- und Servicebereich. Der dem SOS-Kinderdorf angeschlossene SOS-Kindergarten umfasst vier Gruppenräume, einen Spielplatz sowie Nebenräume. Er bietet insgesamt 130 Kindern Platz, die nicht nur aus dem SOS-Kinderdorf, sondern auch aus der Umgebung kommen.
Im Alter von 15 Jahren werden Jugendliche aus dem SOS-Kinderdorf in einem der drei SOS-Jugendhäuser untergebracht. Das Leben in den SOS-Jugendhäusern bietet den Jugendlichen ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Die Jugendlichen werden lediglich von einem Erzieher betreut. Die Aufnahme im Jugendhaus bedeutet für die Jugendlichen einen wichtigen Schritt in Richtung Verselbständigung. SOS-Mütter, der Dorfleiter und ein Psychologe bereiten sie sorgfältig auf diesen Schritt vor. Der Aufenthalt in einem Jugendhaus wird mit ca. vier Jahren angesetzt, wobei die Jugendlichen, die noch in Ausbildung stehen oder auf Arbeitssuche sind auch länger bleiben können.
Die SOS-Hermann-Gmeiner Grund- und Sekundarschule ist seit 1991 in Betrieb. Sie umfasst sechzehn Klassenräume, Bibliothek, Mehrzweckhalle, Kantine und diverse Nebenräume. Insgesamt studieren an der Schule zurzeit 490 Schüler und Schülerinnen.
Das SOS-medizinische Zentrum besteht aus zwölf Behandlungsräumen, einem Labor sowie einer Reihe von Nebenräumen. Neben Patienten aus dem SOS-Kinderdorf werden im SOS-medizinischen Zentrum im Jahresdurchschnitt täglich etwa 50 bis 60 Patienten aus Kakiri und seiner Umgebung behandelt.
Seit März 2006 ist auch das SOS-Sozialzentrum in Betrieb. Es bietet eine Reihe von sozialen Leistungen, die insbesondere die speziellen Bedürfnisse bedürftiger Kinder abdecken (z.B. in medizinischer und materieller Hinsicht, in Bildungsfragen) aber auch die Ressourcen der Familien stärken sollen, damit diese selbständig für die bestmögliche Betreuung und den Schutz der Kinder sorgen können (Sicherung der Einkommensquelle, Erziehungsberatung, etc.). Zurzeit werden im Rahmen dieses Programms 600 Kinder sowie deren erwachsenen Betreuungspersonen unterstützt.
Der Bau des SOS-Kinderdorfes Kakiri und seiner Zusatzeinrichtungen sowie die Errichtung eines öffentlichen Marktplatzes löste in der Umgebung des SOS-Kinderdorfes einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung aus, der insbesondere durch die massiven Zerstörungen an der Infrastruktur während des Krieges vonnöten und daher äußerst willkommen war.