
Im SOS-Kindergarten - Foto: SOS-Archiv
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Gleichzeitig mit dem SOS-Kinderdorf Sucre hat im April 1996 auch der dortige SOS-Kindergarten seine Pforten geöffnet. 50 Kinder aus dem Dorf und der Nachbarschaft lernen hier spielend und spielen hier lernend. Rund 15 Kinder stammen aus Familien außerhalb des Dorfes. Deren Eltern haben somit täglich mehrere Stunden Zeit, in die Arbeit zu gehen. Für den Besuch ihrer Kinder im Kindergarten zahlen die Eltern lediglich einen symbolischen Betrag.

Foto: SOS-Archiv
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Vormittags spielen, nachmittags lernen
Der SOS-Kindergarten betreut Kinder im Alter zwischen drei und neun Jahren. Vormittags sind vor allem die Kleinen da. Nachmittags bietet der Kindergarten Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeunterricht für Kinder im Grundschulalter.
Die Arbeit im Kindergarten beruht auf den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik. Sie beinhaltet individuelle Betreuung der Kinder. Es wird dabei weniger danach gefragt, was ein Kind alles können muss, sondern mehr, was ein Kind leisten kann. Im Klartext: Es wird besonders intensiv auf die individuelle Begabung des Kindes eingegangen, die bestmöglich gefördert wird. Außerdem fördert diese Art von Pädagogik das Verständnis der Kinder für ihre Umwelt und ihre Kultur. Die Kinder lernen beispielsweise spielerisch, Blumen und Kräuter zu pflanzen und zu hegen.