Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
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Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen: Unsere Freunde & Partner.
Die Stadt Estelí wurde als Standort für das erste nicaraguanische SOS-Kinderdorf gewählt, weil das Erdbeben von 1972 die umliegende Region schwer getroffen hatte. Viele Kindern hatten ihre Eltern verloren oder konnten von ihnen nicht mehr entsprechend versorgt werden. Bereits 1973 konnten die ersten SOS-Familien ihr neues Heim beziehen. Das SOS-Kinderdorf besteht aus 14 Familienhäusern, dem Dorfleiterhaus, einer Mehrzweckhalle, einer Schneiderei und einem Verwaltungsbereich. Auf dem Gelände gibt es auch einen Basketball- und einen Spielplatz für die Kinder. 1979 übersiedelten die ersten Jugendlichen in die SOS-Jugendeinrichtung, wo sie sich auf ihre Unabhängigkeit vorbereiten, während sie ihre Ausbildung abschließen.
Außerdem gibt es ein SOS-Mütter- und MitarbeiterInnenschulungszentrum sowie eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule. Diese besteht aus Grund-, Sekundar- und Berufsschule und kann insgesamt 1200 SchülerInnen aufnehmen. In der berufsbildenden Schule werden Schneiderei, Buchhaltung, Handel, Informatik und Sekretariatsführung gelehrt. Im Laufe der Jahre wurden in verschiedenen Stadtteilen von Estelí mehrere SOS-Sozialzentren geschaffen. Alle Standorte bieten Kindertagesstätten und Tagesmütterprogramme an, die zur Familienstärkung in der Region beitragen. Außerdem werden dort Berufsbildungskurse abgehalten, die Eltern aus der Umgebung einkommensschaffende Kenntnisse vermitteln sollen.