SOS-Kinderdorf-Aktivitäten im Land
Durch persönliche Intitiative von Pater Alfred Hüttermann wurde 1970 die Idee von Hermann Gmeiner nach Paraguay gebracht. Noch im selben Jahr fand die Gründung des nationalen Vereins "SOS Aldeas de Niños Paraguay" statt. Am 15. März 1973, knapp drei Jahre später, öffnete das erste SOS-Kinderdorf Paraguays in Hohenau, eine Stadt im Süden des Landes, seine Pforten. Diesem folgte im Jahr 1978, als Antwort auf die unzureichenden medizinischen Versorgungseinrichtungen im ländlichen Einzugsgebiet um Hohenau, die erste SOS-Mutter-Kind-Klinik Paraguays.
Angesichts des hohen Bedarfs an Einrichtungen im Bereich der Kinder-, Sozial- und Gesundheitsfürsorge in den ländlichen Gegenden weitete SOS-Kinderdorf im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte seine Aktivitäten aus und errichtete Schulen, Berufsbildungs-, Sozial- und medizinische Zentren an den großen Standorten Asunción, Luque und San Ignacio sowie seit Mitte 2002 auch in der kleinen Ortschaft Belén in der Nähe der Stadt Concepción. 1993 nahm das SOS-Kinderdorf für behinderte Kinder "Panambí" in San Ignacio seinen Betrieb auf. Diesem Dorf ist eine Krankenschwesternschule angeschlossen.
Zurzeit gibt es in Paraguay sechs SOS-Kinderdörfer, sechs SOS-Jugendeinrichtungen als Folgebetreuung der SOS-Kinderdörfer, drei SOS-Kindergärten, vier SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, ein SOS-Sozialzentrum, zwei SOS-medizinische Zentren und drei SOS-Berufsbildungszentren.
Website von SOS-Kinderdorf Paraguay (verfügbar auf Spanisch)