Die Kinder in Peru brauchen unsere Hilfe!
Der Andenstaat Peru ist geprägt durch eine tiefe Kluft zwischen Arm und Reich. Der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen Jahre ging am Großteil der Menschen vorbei. Vor allem die indigene Landbevölkerung lebt in bitterer Armut. Viele suchen ihr Glück in der Hauptstadt Lima, wo sie in den Elendsvierteln, den Barriadas, stranden. Unter Armut und sozialer Ungleichheit in Peru leiden vor allem die Schwächsten - die Kinder.
- Armut: Mehr als die Hälfte von Perus Bevölkerung lebt in Armut. Etwa, 3,8 Millionen Peruaner - darunter 2,1 Millionen Kinder - gelten als extrem arm und haben z.B. nicht genug zu essen.
- Kindersterblichkeit: Peru zählt zu den Ländern mit der höchsten Kinder- und Müttersterblichkeit in Lateinamerika.
- Schulabbruch: 13 Prozent der Kinder brechen die Schule bereits vor der fünften Klasse ab.
- Kinderarbeit: Jedes fünfte Kind unter 14 Jahren muss Kinderarbeit leisten.
- Analphabeten: Etwa jeder zehnte Peruaner kann nicht lesen und schreiben.
- Landflucht: Die Armut auf dem Land führt zu einer hohen Zuwanderung in die Hauptstadt Lima, wo die Elendsviertel stetig wachsen. Lima zählt 8 Millionen Einwohner, was etwa einem Drittel der peruanischen Gesamtbevölkerung entspricht.
- Straßenkinder: In Peru kämpfen schätzungsweise rund 500.000 Straßenkinder ums Überleben.
Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Peru!
Das erste SOS-Kinderdorf in Peru entstand 1975 in Zárate bei Lima. Heute gibt es in dem Land 9 SOS-Kinderdörfer, 18 SOS-Jugendeinrichtungen, 8 SOS-Sozialzentren und ein SOS-Berufsbildungszentrum.
Eine liebevolles Zuhause: Junge mit seiner SOS-Mutter im Kinderdorf Callao, LimaSOS-Kinderdörfer: In den neun SOS-Kinderdörfern des Landes finden insgesamt rund 1.000 elternlose und verlassene Kinder ein liebevolles Zuhause. Zu jedem SOS-Kinderdorf gehören Jugendeinrichtungen. Dort wohnen die SOS-Jugendlichen, während sie eine Berufsausbildung machen oder eine weiterführende Schule besuchen.
- Sozialzentren & Familienhilfe: Die sieben SOS-Sozialzentren in Peru sind Ausgangspunkt der SOS-Familienhilfe. Ziel ist es Familien in Not vor dem Zerbrechen zu bewahren und schrittweise zur Selbsthilfe zu befähigen. Kinder erhalten Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung, zu Ernährung und Bildung. Fortbildungsangebote und Tagesmütter-Projekte unterstützen die Eltern. Insgesamt erhalten so 13.000 Kinder und Eltern eine Perspektive.
- SOS-Berufsbildungszentrum: In Lima besteht ein Ausbildungszentrum für SOS-Mütter und -Mitarbeiter.
- SOS-Nothilfe: Die SOS-Kinderdörfer in Peru leisteten in der Vergangenheit mehrmals Nothilfe, zuletzt nach dem schweren Erdbeben im August 2007.
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Die Kinder in Peru brauchen Ihre Hilfe! Als SOS-Pate helfen Sie langfristig und gezielt: Sie begleiten Kinder in Not auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Bitte werden Sie SOS-Pate! |
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