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SOS-Kinderdorf Bethlehem 

Das SOS-Kinderdorf Bethlehem liegt ganz in der Nähe des historischen Hirtenfeldes und ist ausschließlich von arabischen Kindern bewohnt. Es besteht aus 14 Familienhäusern, Dorfleiterhaus, Gästehaus, SOS-Tantenhaus (SOS-Tanten kümmern sich in Abwesenheit der SOS-Mutter um die Kinder), Verwaltungs- und Servicebereich, in dem Büroräume, Aufenthaltsraum, Wäscherei, Sanitätsraum, Werkstatt und ein Dorfgeschäft untergebracht sind. Das Obergeschoss dient der Unterbringung des Personals.

Der dem SOS-Kinderdorf Bethlehem angeschlossene SOS-Kindergarten besteht aus vier Gruppenräumen, Mehrzweckhalle und einer Küche. Zurzeit wird der SOS-Kindergarten von 90 Kindern aus dem SOS-Kinderdorf und seiner Umgebung besucht. In den vier SOS-Jugendhäusern für Mädchen und Jungen werden zurzeit insgesamt 40 Jugendliche betreut.

Die SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule, die gleich beim SOS-Kinderdorf liegt, wird zurzeit von ca. 390 Schülern und Schülerinnen aus dem SOS-Kinderdorf und aus seiner Nachbarschaft besucht. Sie umfasst 6 Klassen (darunter eine Förderklasse für schwächere Schüler und Schülerinnen), Bibliothek, Labor, Administration, Mehrzweckhalle und einen Computerraum.

Das SOS-medizinische Zentrum Bethlehem (seit April 2003) wurde in einem Container (Fertigteilkonstruktion) eingerichtet, den man leicht auf einem großen LKW mit Anhänger transportieren kann. Diese Konstruktionsweise ermöglicht einen hohen Grad an Mobilität, sodass man, je nach Bedarf, von Ort zu Ort fahren und Patienten, die dringend Hilfe benötigen, vor Ort helfen kann. Im Container wurde neben einer einfachen Arztpraxis auch ein kleines Labor untergebracht. Pro Jahr werden etwa 4000 Patienten versorgt.

Die SOS-medizinischen Zentren in Nablus und Hebron, Jericho und Jenin (psycho-soziale Nothilfestationen) wurden in angemieteten Räumlichkeiten als Zweigstellen des SOS-medizinischen Zentrums Bethlehem eingerichtet. Abgesehen von den bereits oben erwähnten medizinischen Dienstleistungen und der psychologischen Betreuung für Kinder und deren Familien wird in den SOS-medizinischen Zentren auch Training für Erzieher und Eltern sowie Mütterberatung angeboten. Etwa 14000 Personen nehmen jährlich Leistungen der SOS-medizinischen Zentren in Anspruch.

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