Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Weltweit aktiv in 133 Ländern: SOS ist vor Ort!
Entdecken Sie, wie Sie Kindern in Not helfen können!
Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen: Unsere Freunde & Partner.
1982 wurde das vierte philippinische SOS-Kinderdorf in Cebu offiziell eröffnet. Die Stadt Cebu ist die Hauptstadt der gleichnamigen Insel und zweitgrößte Stadt des Landes. Das SOS-Kinderdorf liegt im Stadtteil Talamban ca. zehn Minuten mit dem Auto vom Stadtzentrum entfernt. Bis zur nächsten Grundschule müssen die Kinder nur fünf Minuten gehen.Ein wenig weiter entfernt befinden sich einige Spitäler und Sekundarschulen.
Das SOS-Kinderdorf Cebu besteht aus zwölf Familienhäusern, einem Dorfleiterhaus, einem Gemeinschaftshaus und einer Bibliothek. Der SOS-Kindergarten mit seinen sechs Gruppenräumen steht auch Kindern aus der Umgebung offen.
Dem SOS-Kinderdorf ist eine SOS-Jugendeinrichtung angeschlossen. Sie wurde 1990 eröffnet und im Jahr 2000 renoviert. Damals wurde ein neues Gebäude hinzugefügt. Ältere Jungen aus dem SOS-Kinderdorf ziehen für gewöhnlich in die SOS-Jugendeinrichtung, sobald sie mit einer Berufsausbildung beginnen oder an eine höhere Schule wechseln. In dieser neuen Umgebung entwickeln die Jugendlichen, begleitet von qualifizierten Betreuern, realistische Zukunftsperspektiven, übernehmen mehr Verantwortung und treffen zunehmend eigene Entscheidungen. Gefördert werden Teamgeist und Kontakte zu Verwandten und Freunden, aber auch zu Behörden und möglichen Arbeitgebern.
2007 wurde ein SOS-Sozialzentrum in Cebu eingerichtet, und SOS-Kinderdorf startete seine Familienstärkungsprogramme. Mit Hilfe dieser Programme soll verhindert werden, dass Familien ihre Kinder verlassen. Um dies zu erreichen, arbeitet SOS-Kinderdorf direkt mit den Familien und den jeweiligen Gemeinden zusammen und unterstützt diese darin, bestmöglich für die Kinder zu sorgen. Organisiert wird die Präventionsarbeit gemeinsam mit lokalen Behörden und anderen Partnern. Familienstärkungsprogramme bieten Beratung und Unterstützung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Bildung. Verschiedene Ausbildungen werden angeboten, die Menschen werden bei der Berufswahl beraten und bei der Arbeitssuche unterstützt. Man hilft den Familien, mit bereits bestehenden Selbsthilfegruppen Kontakt aufzunehmen. Wenn keine passende Gruppe existiert, wird eine neue gegründet. Neben Erziehungsberatung finden auch Aktivitäten statt, um Hygiene und Kinderrechte im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
SOS-Kinderdorf kümmert sich nicht nur um Kinder und Jugendliche, sondern sorgt auch für seine Angestellten: in Cebu wurde ein Heim für SOS-Mütter im Ruhestand eingerichtet.