Die Kinder in Sri Lanka brauchen unsere Hilfe!
Sri Lanka gilt aufgrund seiner Naturschönheit und wegen seines kulturellen Reichtums als Perle des Indischen Ozeans. Doch ein großer Teil der Menschen lebt in Armut und der jahrzehntelange Bürgerkrieg hat tiefe Wunden geschlagen. Die Leidtragenden sind vor allem die Kinder.
- Armut: Etwa jeder vierte Haushalt auf Sri Lanka ist von Armut betroffen.
- Mangelernährung: Ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren ist mangelernährt. Bereits jedes fünfte Neugeborene kommt untergewichtig zur Welt - Grund ist die Mangelernährung der Mütter während der Schwangerschaft.
- Ungleiche Bildungschancen: Im krisengeschüttelten Norden und Osten der Insel gehen rund 65.000 Kinder nicht zur Schule. Im ganzen Land ist die Schulabbruchquote hoch, und es fehlt an qualifizierten Lehrern.
- Bürgerkrieg: Der jahrzehntelange Bürgerkrieg mit den tamilischen Rebellen hat 2009 ein blutiges Ende gefunden. Nach wie vor leben jedoch schätzungsweise 250.000 Menschen in den überfüllten Flüchtlingslagern - darunter sind viele Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder von ihren Familien im Chaos getrennt wurden.
- Kinderprostitution: Sri Lanka ist ein Brennpunkt des Sextourismus und der Kinderprostitution. Die Zahl der Kinderprostituierten wird auf bis zu 40.000 geschätzt, die Mehrheit davon sind Jungen.
- Tsunami: Etwa 5.000 Kinder haben durch die Tsunami-Katastrophe auf Sri Lanka einen oder beide Elternteile verloren.
Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Sri Lanka!
Die SOS-Kinderdörfer sind in Sri Lanka seit 1981 aktiv. Heute gibt es in Sri Lanka fünf SOS-Kinderdörfer mit fünf SOS-Jugendeinrichtungen, acht SOS-Kindergärten, eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule, vier SOS-Berufsbildungszentren, acht SOS-Sozialzentren, zwei SOS-Medizinische Zentren und ein SOS-Nothilfeprogramm.
Einfach Kind sein: In Sri Lankas SOS-Kinderdörfern wachsen derzeit über 500 elternlose und verlassene Kinder in einem liebevollen Zuhause auf - Foto: Sebastian PosingisSOS-Kinderdörfer: Die fünf Kinderdörfer des Landes befinden sich in Piliyandala (bei Colombo), Galle, Monaragala, Nuwara Eliya und Anuradhapura. Derzeit wachsen dort über 500 elternlose und verlassene Kinder auf - in SOS-Familien mit einer Kinderdorf-Mutter und Geschwistern. Zu jedem Kinderdorf gehört ein Kindergarten, der auch Familien aus der Nachbarschaft offen steht, sowie eine Jugendeinrichtung.
- Bildung: In Piliyandala gibt es eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule. Sie gilt als Modellschule und wird von fast 1.000 Mädchen und Jungen besucht. Außerdem betreiben die SOS-Kinderdörfer in Sri Lanka zwei SOS-Berufsausbildungszentren, an denen rund 300 Jugendlichen einen qualifizierten Beruf erlernen.
- Medizinische Hilfe: Die beiden medizinischen SOS-Zentren – in Piliyandala sowie in Peraliya - behandeln jedes Jahr mehrere tausend Patienten: Neben Kindern sind dies vor allem auch schwangere Frauen und Mütter.
- Familienhilfe & SOS-Sozialzentren: Auf Sri Lanka gibt es acht SOS-Sozialzentren, von denen die SOS-Familienhilfe ausgeht. Kinderbetreuung, Gesundheitsberatung, Ausbildungskurse sowie psychologische Betreuung geben bedürftigen Familien eine Perspektive und bewahren sie vor dem Zerbrechen. Insgesamt erreichen unsere Sozialzentren und Familienhilfe-Projekte 1600 Kinder.
- SOS-Nothilfe: Unmittelbar nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 starteten die SOS-Kinderdörfer ein breit angelegtes Nothilfeprogramm für Kinder und Familien. Im Zuge der Sofort- und Wiederaufbauhilfe entstanden an verschiedenen Orten der Süd- und Ostküste neun Gemeinschaftszentren mit Kindergärten, Ausbildungsstätten und Ambulanzen, die auch in Zukunft wichtige Nachbarschaftshilfe in der Region leisten werden.
Bürgerkrieg: Derzeit leisten die SOS-Kinderdörfer zudem Nothilfe für tamilische Flüchtlingskinder. SOS-Mitarbeiter betreuen in den Flüchtlingscamps elternlose Kinder.
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Sie können helfen! Mit Ihrer SOS-Patenschaft oder Spende ermöglichen Sie es, dass verlassene und Not leidende Kinder ...
ein neues, liebevolles Zuhause bekommen,
erleben können, was glückliche Kindheit bedeutet,
endlich in die Schule gehen können und eine Ausbildung erhalten.
Bitte, helfen Sie mit!
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