Hauptstadt: Lissabon
Fläche: 92.389 km²
Bevölkerungszahl: 9,9 Millionen (Schätzung Dezember 2000)
Bevölkerungsgruppen: 99% Portugiesen und 1% Afrikaner
Amtssprache(n): Portugiesisch
Religion(en): Römisch-katholische Kirche (99%)
Währung: 1 Euro = 100 Cent
SOS-Kinderdorf-Aktivitäten im Land
Über einen Zeitungsartikel erfuhr Maria do Céu Mendes Correia, die bereits Anfang der sechziger Jahre einen Verein zur Betreuung von verlassenen und verwaisten Kindern gegründet hatte, von der Existenz der SOS-Kinderdörfer und veranlasste 1963 die Gründung des Vereins "Associação das Aldeias de Crianças SOS de Portugal".
Auf Einladung von Hermann Gmeiner nahm Frau Mendes Correia im Oktober desselben Jahres gemeinsam mit Palmira Cabritas Matias an der Generalversammlung von SOS-Kinderdorf International in Hinterbrühl bei Wien teil. Hauptgrund für die rasche Gründung des Vereins war die dringende Notwendigkeit, in Portugal adäquate Einrichtungen für verwaiste und verlassene Kinder zu schaffen, da diese bis dato in Heimen untergebracht waren, in denen sie nach Alter und Geschlecht getrennt völlig von der Außenwelt isoliert waren.
Im Dezember 1966 erfolgte in Bicesse bei Estoril, etwa 25 Kilometer von der Hauptstadt Lissabon entfernt, die Grundsteinlegung für das erste portugiesische SOS-Kinderdorf. Bereits im darauffolgenden Jahr konnten die ersten Familienhäuser ihrer Bestimmung übergeben werden.
Später kamen weitere SOS-Kinderdörfer in anderen Landesteilen sowie verschiedene weiterführende Einrichtungen für Jugendliche und eine Kindertagesstätte hinzu.
Zur Zeit gibt es drei SOS-Kinderdörfer und vier SOS-Jugendeinrichtungen in Portugal.
Website von SOS-Kinderdorf Portugal
(verfügbar auf Portugiesisch)