Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Weltweit aktiv in 133 Ländern: SOS ist vor Ort!
Entdecken Sie, wie Sie Kindern in Not helfen können!
Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen: Unsere Freunde & Partner.
Subhashini Aadinarayanamurthi (42) ist SOS-Kinderdorf-Mutter in Indien. Seit 1997 lebt und arbeitet sie im SOS-Kinderdorf Visakhapatnam. Für die Mädchen und Jungen ihrer SOS-Familie ist sie Tag und Nacht da. Subhashini Aadinarayanamurthi ist eine von 5500 SOS-Kinderdorfmüttern weltweit. Im Interview erzählt sie, warum sie sich für ihren Beruf entschieden hat, der ihr zur Lebensaufgabe geworden ist.
'Die Mütter sind die Seele der SOS-Kinderdörfer': Subhashini Aadinarayanamurthi - Fotos: Fred EinkemmerIch würde sagen, dass die SOS-Kinderdorf-Mutter die Seele der SOS-Kinderdörfer ist. Sie betreut zwischen neun und zwölf Kinder, lebt mit ihnen in einem eigenen Haus. Sie entscheidet, was sie in ihrem Garten anpflanzt. Sie kocht für die Kinder, kauft Kleider, richtet sie für die Schule her – genauso wie andere Mütter auch. Wir SOS-Mütter sollten jedes Kind wie ein eigenes Kind in unsere Herzen aufnehmen und sie in ein stabiles Leben führen. In unserem Dorf lieben wir unsere Kinder sehr, alle Kinder. Wir sollten sie immer motivieren, denn falls ein Kind eine Sache nicht gut macht, ist es vielleicht in einer anderen besser; wir sollten sie unterstützen, das zu tun, in dem sie gut sind.
Nach der Trennung von Ihrem Mann und dem Tod ihrer Tochter ging Subhashini Aadinarayanamur ihren eigenen Weg.Ich sah die Anzeige in der Zeitung und beschloss mich zu bewerben. Die Anzeige gab eine klare Beschreibung der Aufgaben einer SOS-Kinderdorf-Mutter und ich dachte: Gibt es wirklich Organisationen, die sich auf diese Art um Kinder kümmern? Es stand auch in der Anzeige, dass mich die Kinder "Mutter" nennen würden, was etwas ganz Besonderes war. Nach dem Tod meiner Tochter war ich sicher, dass mich niemand je wieder "Mutter" nennen würde. Ich wusste, dass ich mit diesen Kindern viel Liebe teilen könnte und sie mir Liebe zurückgeben würden. Das waren die Gefühle, die ich hatte, als ich mich bewarb.
Preethis Mutter brachte sich selbst um, indem sie sich verbrannte. Ihr Vater heiratete ein zweites Mal, und diese zweite Frau ließ sie arbeiten und erlaubte ihr weder zu lernen noch zu ihrem Vater zu gehen. Sie war ein so trauriges Kind. Ich wollte sie nicht noch mehr verletzen, also stellte ich ihr keine Fragen. Ich sagte nur zu ihr, dass ich für sie da bin, was immer sie braucht.
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