Die nominierten Fotografen

Das Siegerfoto der Online-Abstimmung wird bei der Abschlussveranstaltung in Berlin am 21. April prämiert und der Fotograf erhält als Preis ein wertvolles Kamera-Kit der Firma Ricoh Imaging.

Folgende Fotografen sind mit einem Foto für das SOS-Foto des Jahres nominiert:

Gunter Bieringer
geboren am 20.09.1963. Seit 1992 als freiberuflicher Fotograf tätig, unter anderem für diverse NGOs. Schwerpunkte meiner Arbeit sind Reportage-Porträt, Architektur und Design.

 

Judith Büthe
Fotojournalistin (27): Meine Ausbildung zur Fotografin absolvierte ich bei Horst Wackerbarth. Es folgte ein Stipendium und ein berufsbegleitendes Journalismus Studium. Mein Hauptinteresse gilt den Menschen und ihren Geschichten. Seit 2011 nun fotografiere ich für Hilfsorganisationen weltweit. Für den NRW.BANK.Kunstkalender erhielt ich 2014 den zweiten Platz. 2015 wurde ich für den GoSeeAward im Bereich Reportage nominiert. Meine Ausstellung Meine Nationalität: Mensch. ist in verschiedenen deutschen Städten zu sehen.

Dominik Fleischmann
Bereits während meines Studiums an der Berliner Technischen Kunsthochschule (2010-2014) habe ich angefangen mich sozialen Projekten auf aller Welt zu widmen. Die Bilder meines Abschlussprojekts Leaves of Grass, über das Leben im äthiopischen Hochland, wurden mehrfach ausgestellt und mit dem Förderpreis des St. Leopold Friedenspreises ausgezeichnet. Seit 2014 arbeite ich als freischaffender Fotograf und Künstler. Aktuell befinde ich mich in Norwegen mit einem Rudel Schlittenhunde, um dort mein Foto-Projekt über das Zusammenleben von Mensch und Hund fortzusetzten.

Paul Hahn
lebt in Berlin. Journalistischer Einstieg mit einem Text-Volontariat, danach Tätigkeit als Redakteur. Studium der Fotografie an der FH Dortmund. Arbeitet seit 1990 als freier Fotodesigner und Journalist. Zu einem seiner Schwerpunkte zählen Foto-Reportagen im entwicklungspolitischen Bereich. Neben der Reportagefotografie arbeitet Paul Hahn auch in den Bereichen Natur, Umwelt, Portrait- und Reisefotografie, Zeitgeschehen.

Kathrin Harms
lebt in Berlin. Sie fotografiert vor der Haustür genauso gerne wie im Rest der Welt. Ihre Schwerpunkte sind Reportagen und Porträts. Sie arbeitet für NGOs, Unternehmen, Tageszeitungen und Magazine, unter anderem für Spiegel, Die Zeit, chrismon oder GEOlino. Außerdem macht sie oft freie Projekte. Das aktuellste ist www.wir-fuer-fluechtlinge.de wo sie über Menschen berichtet, die sich für Flüchtlinge in Deutschland engagieren. Sie wird durch die Agentur „Laif“ vertreten.

Jens Kalaene
Nach dem Journalistik-Studium in Leipzig bin ich seit 1991 Fotograf bei der Fotoagentur Zentralbild GmbH, Tochterunternehmen der dpa Deutsche Presse-Agentur. Eingesetzt war ich als Fotograf in den Büros in Stralsund, Potsdam und Berlin in allen Themenbereichen. Schwerpunkte sind mittlerweile People, Film und Mode. Mehrere Reisen mit Hilfsorganisationen führten mich zu zahlreichen Hilfsprojekten in aller Welt.

Ulrich Kleiner
"Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder. Aufgewachsen in Frankfurt/M. Studium Germanistik und Visuelle Kommunikation. Foto und Filmprojekte. Ausbildung zum Kameramann und Anstellung bei einer Fernsehproduktion in Wiesbaden. Seit 1991 freie Tätigkeit als Kameramann für ARD, ZDF, ARTE etc. Zahlreiche eigene Filmprojekte für verschiedene Auftraggeber. In den letzten Jahren verstärkt für Hilfsorganisationen in Afrika. (Film & Fotografie). Mein besonderes Interesse gilt bereichernden Perspektiven auf das äußere und innere menschliche Leben - und das weltweit."

Frank May
"Meine Karriere als Fotojournalist startete 1999, zunächst als Volontär und später als Pauschalist bei der größten, deutschen Nachrichtenagentur, der Deutschen Presse Agentur (dpa).
Seit 2008 bin ich festangestellter Fotograf bei der picture alliance, einer Tochtergesellschaft der dpa.
Zu meinen Kunden, die ich über die picture alliance betreue, gehören unter anderem Sport- und Hilfsorganisationen, Unternehmen sowie kleinere Firmen, für die ich im In- und Ausland Veranstaltungen aller Art fotografiere. Die bisherigen Highlights meiner Karriere waren: Reportagen mit VIP‘s  für die SOS Kinderdörfer in aller Welt, die Olympischen Spiele seit 2004, diverse Formel 1 Rennen und  königliche Hochzeiten. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Menschen, ob im Portrait, bei einer Tätigkeit oder im Sport. Stets ist es ein großer Anreiz für mich die Personen ins rechte Licht zu setzen."

Michela Morosini
"Fotografie war Zufall, wurde Mittel, ist jetzt Ausdruck. Nach einigen Jahren als freie Foto-Assistentin in den verschiedensten Bereichen, und Reisen durch viele Länder, wurde mir klar, dass Reportage- und Portrait-Fotografie mein Weg geworden waren. Suchen nach Leidenschaften und Sehnsüchten, lernen zu warten, zu sehen und zu erkennen, interpretieren und sich darin wiederfinden, sind meine treibende Kraft.
Die Lebensweisheiten, die ich von Kindern aus verschiedensten Kulturen erfahren durfte, haben mich fasziniert und meinen Weg auch als Kinderfotografin stark geprägt. Am liebsten fotografiere ich sie als stiller Gast in ihrem Umfeld, kombiniere das, was ich suche mit dem, was mir die Kinder im Moment der Aufnahme geben wollen. Aber nicht nur Kinder, auch Erwachsene und ihre Geschichten, fotografiere ich oft und gerne, und auch diese gerne lebensnah."

Till Müllenmeister
geboren 1981 in Köln. Abgeschlossenes Studium in Fotografie und Medien, mit Schwerpunkt Fotojournalismus an der Fachhochschule Bielefeld. Einjähriges Volontariat bei der „Neuen Zürcher Zeitung“ und der afrikanischen Tageszeitung „Daily Nation“ in Nairobi, Kenia. Dokumentation der Präsidentschaftswahlen und der anschließenden ethnischen Unruhen als freischaffender Fotojournalist für internationale Tageszeitungen und Magazine, unter anderem: Der Spiegel, Taz, NZZ, Zeit, Alljazeera. Seit 2010 Mitglied der Agentur “Laif Photos & Reportagen”. 2011 Preisträger des Dokumentarfotografie Förderpreises der Wüstenrotstiftung, nominiert für den „Black and White Spider Award“ und Stipendiat der VG Bild Kunst. Lebt als freischaffender Fotojournalist und Dokumentarfilmer in Nairobi, Kenia.

Guenay Ulutuncok
1954 in Istanbul geboren. Während des Studiums arbeitete er als Volontär, Fotograf und Layouter bei der Stadtzeitung “Kölner Volksblatt”. Studium der Architektur und Tropen-Technologie in Köln. Ende 1981 Mitbegründer der Fotografenagentur “laif Photos & Reportagen” in Köln. Schwerpunkt seiner Arbeit: Reportagen über politische und soziale Konflikte, sowie kulturelle und ethnische Vielfalt, für deutsche und internationale Magazine. 2004 Mitherausgeber des Buches “Zehn Jahre seit dem Genozid. Ruanda.”, sowie Entwurf und Produktion eines multimedialen Gesamtkonzeptes für die “Gedenkstätte Murambi” in Ruanda. 2012 Herausgebers des Bildbandes „Drei Generationen“. Türkische  Migranten in Lebensgröße porträtiert, als Teil der bundesdeutschen Wirklichkeit, als Teil dieser Republik.  Heute arbeitet er als Fotojournalist, Editor und Publisher.

Patrick Wittmann
wurde 1970 in Frankreich geboren. Aufgewachsen in Deutschland brachte ihn die Fotografie bald nach New York, Miami, Kapstadt, Paris und Los Angeles. Zurück in Deutschland legte er den Focus seiner Arbeit auf die Kinderfotografie. Den Spaß, den er an der Ehrlichkeit eines Kinderlächelns hat, überträgt er in seine Bilder und auf die Atmosphäre beim Arbeiten. Er gewann einige Preise und macht seit vielen Jahren Charityreisen und Reportagen für die SOS-Kinderdörfer, die ihn auf alle Kontinente führten. Er besuchte Länder wie z.B. Sudan, Nigeria, Kenia, Indien, Peru, Libanon und die palästinensischen Gebiete in Gaza und Westjordanland, wo er seine lange Erfahrung mit Kindern einsetzen kann.