Kinderrechte-Ausstellung in Afrika

22.02.2011 - Die Ausstellung „Rechte der Kinder“ in Bakoteh, Gambia, eröffnet die Feierlichkeiten anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der SOS-Kinderdörfer in Afrika. Nach Gambia soll die Ausstellung noch fünf weitere Länder in Nordwestafrika bereisen.

 


"Mama, lass mich wieder zur Schule gehen", heißt es in einem der Gedichte: Ein Mann betrachtet Bilder und Texte der Kinder aus Afrika - Foto: Christian Lesske

Vor 40 Jahren, im Jahr 1971, eröffnete in der Elfenbeinküste das erste SOS-Kinderdorf Afrikas. Zum Jubiläum startet SOS nun die internationale Kampagne „Light up my place to grow“. Auftakt ist die Wanderausstellung „Rechte der Kinder“, die jetzt im Februar in Gambia eröffnet wurde. Über 100 Freunde, Geschäftspartner, Mitarbeiter von SOS und natürlich Kinder aus den Kinderdörfern sind zum Auftakt eingeladen.

Um Kindern ein liebevolles Zuhause bieten zu können, muss man zu allererst ihre Rechte respektieren. Unter diesem Motto steht die Auststellung mit Bildern des Fotographen Christian Lesske, gemalten Bildern und Gedichten von Kindern aus Nord- und Westafrika. Sie soll ihre Besucher für Kinderrechte sensibilisieren und darauf aufmerksam machen, wie die SOS-Kinderdörfer diese fördern. Die Ausstellung steht für alle offen und wird im Laufe des Jahres noch in fünf anderen Ländern in Nordwestafrika stattfinden, damit sie so viele Menschen wie möglich erreicht.

"Respekt, Schutz und Liebe sind das, was wir brauchen!"

Viele Kinder aus SOS-Kinderdörfern trugen ihren Teil zum Erfolg der Eröffnung bei, indem sie musikalische Einlagen mit Tanz und Gesang aufführten. Immer transportierten sie dabei die Nachricht: „Respekt, Schutz und Liebe sind das, was wir brauchen!“


Tanzen und Singen für ihre Rechte: Kinder aus einem SOS-Kinderdorf in Gambia - Foto: Christian Lesske
Fanta Bai Sacka, die Ministerin für Soziale Sicherheit in Gambia, bedankte sich bei den SOS-Kinderdörfern für ihre langjährige Arbeit in Afrika. Besonders hervorheben wollte sie die unermüdliche Arbeit der SOS-Mütter, als Vorbild für ein „kinderfreundliches Gambia“. Sie betonte: „Respekt für die Rechte der Kinder in Gambia sollte nicht nur eine Option sein.“ Auch eine Stellvertreterin des Justizministers gratulierte den SOS-Kinderdörfern im Namen der Regierung. SOS bietet Kindern in Gambia nicht nur ein liebevolles Zuhause, sondern ermöglicht ihnen auch eine Ausbildung und trägt damit nicht unwesentlich zur Zukunft des Landes bei.