Ban Ki-Moon würdigt Engagement für Kinderrechte

UN-Generalsekretär dankt SOS-Kinderdörfern

31.08.2009 - Beim "Europäischen Forum Alpbach" in Österreich trafen sich UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon und Richard Pichler, Generalsekretär von SOS-Kinderdorf International. Der Dank Ban Ki-Moons an die Organisation und seine Unterstützung für die Aufnahme neuer Kinderrechte-Standards in die UN-Konvention standen im Mittelpunkt des Gesprächs.
Ban Ki-Moon
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon (rechts) mit Richard Pichler, Generalsekretär von SOS-Kinderdorf International

Im Tiroler Bergdorf Alpbach bedankte sich gestern Ban Ki-Moon bei Richard Pichler für den mittlerweile 60-jährigen Einsatz der SOS-Kinderdörfer für notleidende Kinder und deren Familien auf der ganzen Welt.

"Wichtiger Beitrag, damit Kinderrechte Realität werden"

Der UN-Generalsekretär lernte SOS-Kinderdorf in seiner Heimat Südkorea und später als Botschafter in Wien kennen und schätzen. "SOS-Kinderdorf leistet einen wichtigen Beitrag, damit Kinderrechte Realität werden", so Ban Ki-Moon.

Neue Richtlinien für Fremdbetreuung von Kindern

Ban Ki-Moon versicherte Richard Pichler seine Unterstützung bei der UN-Generalversammlung im Herbst 2009. Die SOS-Kinderdörfer haben wesentlich bei der Erarbeitung neuer Richtlinien zur verbesserten Betreuung von Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, beigetragen. Die neuen Richtlinien sollen anlässlich des 20. Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention implementiert werden. In den "Guidelines for the alternative care of Children" wird festgelegt, dass nur solche Kinder fremd untergebracht werden, die nicht in ihren Familien aufwachsen können, und dass die notwendig gewordene Fremdbetreuung der Qualität entspricht, die den Bedürfnissen und Rechten des Kindes entsprechen. Gelingt die Aufnahme dieser Richtlinien in die Konvention, könnten Millionen Kinder davon profitieren.