Überschwemmungen in Benin: SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe für Kinder und Familien

02.11.2010 - Die Menschen in Benin werden von den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten heimgesucht. Die SOS-Kinderdörfer in dem westafrikanischen Land leisten Nothilfe. SOS-Mitarbeiter versorgen 500 Kinder und Familien mit dringend benötigten Hilfsgütern.
Karte von Benin mit SOS-Kinderdorf-Standorten
Nach verheerenden Überschwemmungen leisten die SOS-Kinderdörfer in Benin Nothilfe: in Bonou, im Norden der Hauptstadt Porto Novo

Außergewöhnlich starke Regenfälle haben in Benin zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Nach Schätzungen des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) vom Oktober sind 680.000 Menschen betroffen. Dutzende kamen ums Leben und unzählige Menschen wurden durch die Katastrophe obdachlos. Der Mangel an sauberem Trinkwasser führte zum Ausbruch von Cholera.

SOS versorgt Kinder und Familien  mit Trinkwasser, Medikamenten und Zelten

Die SOS-Kinderdörfer leisten in Bonou, im Department Ouémé im Südosten des Landes, Nothilfe. Die Fluten zerstörten dort Häuser, vernichteten die Ernten und dezimierten den Viehbestand – unzählige Familien stehen vor dem Nichts und brauchen dringend Hilfe.

Kinder im SOS-Kinderdorf Dassa-Zoumé/ Benin
Kinder im SOS-Kinderdorf Dassa-Zoumé

SOS-Mitarbeiter unterstützen Kinder und Familien, insgesamt rund 500 Menschen, mit Hilfsgütern wie Trinkwasser, Lebensmitteln, Moskito-Netzen, Medikamenten, Decken und Zelten.

SOS-Kinderdörfer in Benin

In Benin gibt es drei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtungen, drei SOS Kindergärten, vier SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, vier SOS-Sozialzentren, ein SOS-Medizinisches Zentrum, ein regionales Ausbildungszentrum für SOS-Kinderdorf-Mütter/Mitarbeiter. Hier erfahren Sie mehr über die SOS-Kinderdörfer in Benin.

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