Vergessenes Elend: Ivorische Flüchtlingskinder brauchen Hilfe

SOS-Hilfskonvois versorgen Familien in Flüchtlingscamps in Liberia

03.06.2011 - Der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab: Hunderttausende sind vor den Kämpfen in der Elfenbeinküste ins benachbarte Liberia geflohen - und nach wie vor werden es täglich mehr. Gerade auch die Kinder in den Flüchtlingscamps brauchen dringend Hilfe. Unterdessen hat ein weiterer Hilfskonvoi der SOS-Kinderdörfer die Lager erreicht. Liberianische SOS-Mitarbeiter versorgen Flüchtlingskinder und deren Familien.
Ankunft im Camp in Liberia: Nach wie vor kommen täglich neue Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste.
Ankunft im Camp in Liberia: Nach wie vor kommen täglich neue Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste.
Der blutige Machtkampf in der Elfenbeinküste ist seit Wochen entschieden. Der demokratische gewählte Präsident Alassane Ouattara hat am 21. Mai sein Amt mit einer feierlichen Zeremonie angetreten. Doch die Lage in der Elfenbeinküste gilt nach wie vor als instabil, während der Kämpfe war es zu ethnischer Gewalt und Massakern gekommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mittlerweile 180.000 Ivorer nach Liberia geflohen. Ein großer Teil der Flüchtlinge sind Kinder.

 

Da die Zahl der Flüchtlinge in den liberianischen Camps täglich weiter zunimmt, herrscht nach wie vor großer Bedarf an Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln. Unterernährung und lebensbedrohliche Durchfallerkrankungen gefährden vor allem die Kinder.

SOS-Nothilfe für Kinder und Familien

 

Im Flüchtlingslager: Frau mit Kindern
Endlich wieder satt essen: Eine Frau und ihre Kinder im Flüchtlingslager in Liberia. SOS-Mitarbeiter haben die Familie mit Lebensmitteln versorgt.
Die SOS-Kinderdörfer in Liberia leisten Nothilfe. Dabei arbeitet SOS mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und weiteren Hilfsorganisationen eng zusammen. Die Flüchtlinge werden mit dem Nötigsten versorgt und erhalten medizinische Hilfe. Die Kinder erhalten zudem Schulunterricht. Unbegleitete Kinder, die auf der Flucht von ihren Familien getrennt wurden, werden registriert und in geschützten Bereichen betreut.
Unterdessen brachte am 26. Mai ein weiterer SOS-Konvoi Hilfsgüter in verschiedene Flüchtlingscamps, wie z.B. in Karnplay. SOS-Mitarbeiter versorgten dort besonders bedürftige Kinder und Familien mit Hilfsgütern.


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