Guatemala: SOS-Kinderdörfer helfen Erdbebenopfern

08.11.2012 - Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Mittwoch um 10.30 Uhr Ortszeit die Pazifikküste Guatemalas erschüttert. Nach ersten Einschätzungen ist keines der SOS-Kinderdörfer betroffen. Nothilfe-Vorbereitungen für die Erdbebenopfer sind im Gange.

zwei SOS-Kinder in Guatemala
Nach aktuellem Kenntnisstand ist keines der SOS-Kinderdörfer in Guatemala betroffen.
Nach dem schweren Erdbeben in Guatemala mit einer Stärke von 7,4 ist die Situation in den betroffenen Regionen an der Pazifikküste noch chaotisch.

Landesweit laufen Untersuchungen zu den Schäden.

Keines der SOS-Kinderdörfer in Quetzaltenango, Retalhuleu und San Cristóbal, die am nächsten zum Epizentrum liegen, ist ersten Einschätzungen nach betroffen.

Vorbereitungen für Nothilfe laufen

Ein Team der SOS-Kinderdörfer in Guatemala verschafft sich derzeit einen Überblick über die Situation der betroffenen Menschen in der Erdbebenregion.

Vorbereitungen für ein Nothilfeprogramm für die Opfer der Katastrophe sind im Gange: Kinder und ihre Familien sollen mit Nahrung, Kleidung, Notunterkünften und psychologischer Hilfe unterstützt werden.

Seit 1975 sind die SOS-Kinderdörfer in Guatemala aktiv. 1976 nach dem verheerenden Erdbeben bei dem 25.000 Menschen ums Leben kamen, wurde für elternlose Kinder ein SOS-Kinderdorf in San Juan Sacatepéquez errichtet. Aktuell gibt es in Guatemala fünf SOS-Kinderdörfer und weitere 15 SOS-Einrichtungen für 2.500 Kinder und ihre Angehörigen.