Erdbeben in Indonesien: SOS-Kinder und Mütter unversehrt

01.10.2009 -

Karte: SOS-Kinderdörfer in Indonesien
Die Erdstöße waren auch in den SOS-Kinderdörfern in Banda Aceh und Medan zu spüren.
01.10.09 - Ein schweres Erdbeben hat Tod und Zerstörung über die Menschen auf der indonesischen Insel Sumatra gebracht. Die Erdstöße waren auch in Banda Aceh und Medan zu spüren, wo nach der Tsunami-Katastrophe 2004 zwei SOS-Kinderdörfer entstanden sind. SOS-Kinder und -Mütter kamen jedoch mit dem Schrecken davon. Es gab weder Verletzte, noch entstanden in den SOS-Einrichtungen Sachschäden.

Das Epizentrum des Bebens befand sich 50 Kilometer von der Küstenstadt Padang entfernt. Allein in Padang sollen mehr als 500 Häuser zerstört worden sein. Nach jüngsten Angaben der Regierung wurden bislang 467 Todesopfer registriert. Da jedoch noch viele Verschüttete unter Trümmern begraben sind, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigen wird.

SOS-Kinderdörfer in Indonesien

Derzeit gibt es in Indonesien acht SOS-Kinderdörfer, fünf SOS-Jugendeinrichtungen, acht SOS-Kindergärten, eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule, zwei SOS-Berufsbildungszentren und neun SOS-Sozialzentren.