Fußballerinnen Babett Peter und Bianca Schmidt zu SOS-Botschafterinnen ernannt

17.12.2009 - Babett Peter und Bianca Schmidt, Mitglieder der deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft, engagieren sich als SOS-Botschafterinnen.

Besuch im SOS-Kinderdorf Brandenburg: Die Nationalspielerinnen sind begeistert vom Konzept der SOS-Kinderdörfer.
Besuch im SOS-Kinderdorf Brandenburg: Die Nationalspielerinnen sind begeistert vom Konzept der SOS-Kinderdörfer.
Babett Peter (21) und Bianca Schmidt (19), beide Fußballspielerinnen beim 1. FFC Turbine Potsdam und Mitglieder der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, sind gestern (16.12.) im SOS-Kinderdorf Brandenburg zu SOS-Kinderdorf-Botschafterinnen ernannt worden. Mit ihrer Ernennung vertreten beide auch die Arbeit der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Rundgang durch das SOS-Kinderdorf

Bei einem Rundgang durch das SOS-Kinderdorf konnten sie einen Blick in die Familienhäuser werfen und bekamen einen Eindruck über das Leben und den Alltag der SOS-Familien. Babett Peter und Bianca Schmidt zeigten sich begeistert vom Konzept der SOS-Kinderdörfer und der Idee, Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, in einem SOS-Kinderdorf ein zweites Zuhause zu schenken.

Babett Peter und Bianca Schmidt im SOS-Kinderdorf
Bianca Schmidt (l.) und Babett Peter (r.) kickten mit den Kindern der Kindertagesstätte im SOS-Kinderdorf Brandenburg.
Kicken mit den Profis

Ganz nebenbei kamen auch die Kinder des SOS-Kinderdorfs Brandenburg noch auf ihre Kosten: Im Rahmen eines kleinen Turniers kickten die Kinder der Kindertagesstätte mit den beiden Spielerinnen und lernten einige Tricks und Kniffe, die die beiden Fußballdamen den Kindern gerne weitergaben.


SOS-Kinderdörfer: Jedem Kind ein liebevolles Zuhause!

1949 und damit vor genau 60 Jahren gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert. In derzeit rund 500 SOS-Kinderdörfern in 132 Ländern finden die Kinder ein neues, sicheres Zuhause. Neben den SOS-Kinderdörfern gibt es zudem über 1.560 SOS-Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und SOS-Familienhilfe, die auch der umliegenden Region der SOS-Kinderdörfer offen stehen. In Deutschland gibt es 15 SOS-Kinderdörfer.