Giftgas: SOS-Kinder in Damaskus sicher

22.08.2013 - Giftgas-Angriffe auf Vororte von Damaskus sollen Hunderte Tote gefordert haben. Wie unsere syrischen Mitarbeiter mitteilen, besteht für die Kinder im SOS-Kinderdorf Damaskus derzeit keine unmittelbare Gefahr.
Mädchen in Damaskus - Foto: Tommy Standún
Steht eine weitere Eskalation der Gewalt bevor? Mädchen in Damaskus - Foto: Tommy Standún

Wieder soll in Syrien Giftgas eingesetzt worden sein: Syrische Rebellen werfen den Regierungstruppen vor, am gestrigen Mittwoch (21.8.) mehrere Vororte der Hauptstadt Damaskus mit Giftgas-Raketen beschossen zu haben. Nach unbestätigten Berichten der Opposition sollen Hunderte getötet worden sein. Die syrische Regierung hat den Giftgaseinsatz entschieden bestritten. Die internationale Gemeinschaft fordert eine rasche Untersuchung der jüngsten Chemiewaffen-Vorwürfe in Syrien.
SOS-Kinderdorf außerhalb der Gefahrenzone

Das SOS-Kinderdorf Qodsaya bei Damaskus liegt außerhalb der Gefahrenzone der mutmaßlichen Giftgas-Attacke. SOS-Kinder und Mitarbeiter sind in Sicherheit. Es herrscht jedoch allgemein die Angst, dass eine erneute Gewalteskalation bevorsteht.

Hilfsaktion in Aleppo

Unterdessen leisten die SOS-Kinderdörfer in Syrien weiter Nothilfe. So wurden jetzt bei einer Hilfsaktion in der umkämpften Stadt Aleppo 3000 Kinder und Familienangehörige über einen Zeitraum von elf Tagen mit Mahlzeiten versorgt.

Syrien: Spenden Sie jetzt!

Jede Spende hilft: Unterstützen Sie die Nothilfe der SOS-Kinderdörfer in Syrien. Bitte helfen Sie Kindern auf der Flucht mit einer Spende!

 Jetzt helfen!