Philippinen: 100 Tage nach dem Taifun

Dank Ihrer Unterstützung: Neuanfang für Taifun-Opfer

14.02.2014 - Am Abend des 7. November brach Taifun "Haiyan" mit unfassbarer Wucht über die Philippinen herein. Die SOS-Kinderdörfer sind vor Ort weiter aktiv, um Kindern und Familien einen Neuanfang zu ermöglichen. Danke, dass Sie helfen!

Beschützt und umsorgt: Kinder in der Nothilfe-Kita in Barangay Bisleg - Foto:Julius Theo Castroverde

Rund 14 Millionen Menschen, so schätzt die UN, waren von der Zerstörung durch die Stürmen und die Flut betroffen. Rund 10.000 Menschen starben. Über eine Million Häuser wurden beschädigt, rund die Hälfte davon vollkommen zerstört. Auch das SOS-Kinderdorf in Tacloban, einer Stadt im Zentrum der Zerstörung, wurde stark beschädigt. Dennoch starteten die Mitarbeiter des Kinderdorfs schon während des Taifuns ihre Hilfe, indem sie Nachbarn aufnahmen, deren Behausungen vom Sturm weggefegt wurden.

Seither konnte SOS  Dank der vielen Spenden aus Deutschland vielen Tausend Kindern und Erwachsenen in und um Tacloban helfen. Zuerst mit dem Notwendigsten: Nahrung, Kleidung und Medikamenten. Dann errichteten SOS-Helfer Nothilfe-Kitas, in der Kinder den Tag verbringen konnten, beschützt und umsorgt, während ihre Eltern sich um Nahrung, die Suche nach Verwandten oder den Aufbau ihrer Häuser kümmern konnten. Rund 2000 Kinder kamen in der Zeit, bevor die Schule im Januar wieder startete, in diese Kitas. Dort konnten viele erstmals wieder spielen und lachen. SOS-Psychologen kümmerten sich um die Wunden der Kinderseelen.

Von der Soforthilfe zum Wiederaufbau


Wiederaufbau: Zwei Männer errichten ein neues Haus.

Jetzt, 100 Tage nach der Katastrophe, haben die SOS-Kinderdörfer den Fokus verschoben von Ersthilfe auf Wiederaufbau. Viele Überlebende haben ihre Existenzgrundlage verloren und sind auf Unterstützung beim Neuanfang angewiesen. SOS-Mitarbeiter erkunden fortwährend die Bedürfnisse der Menschen. In Tacloban und der weiteren Umgebung benötigen Fischer neue Boote, Netze und Motoren, Bauern haben ihr Vieh verloren. Die Taifun-Opfer brauchen Starthilfe, um ihr Kleingewerbe fortzuführen oder um wieder Landwirtschaft betreiben zu können.

Die SOS-Kinderdörfer werden mindestens 300 Familien durch Selbsthilfe-Projekte begleiten. SOS ermöglicht außerdem den Wiederaufbau von 600 Wohnhäusern. Darüber hinaus haben die SOS-Kinderdörfer bereits zugesagt, zwei Schulen wiederaufzubauen, für zwei weitere Schulen wurden Anträge eingereicht. Außerdem muss das SOS-Kinderdorf in Tacloban, das durch den Taifun beschädigt wurde, renoviert werden. Schließilch gilt es die Kinder zu identifzieren, deren Eltern im Taifun umgekommen sind und die auch sonst keine Angehörigen haben, die sie aufnehmen können.

Der Wiederaufbau auf den Philippinen wird noch Jahre dauern. Aber wie schon nach dem Tsunami in Asien 2005 oder dem großen Erdbeben in Haiti wird sich SOS diesem Wiederaufbau langfristig widmen - und den Menschen nachhaltig helfen, wieder auf die Beine zu kommen.

Möglich ist dies nur dank Ihrer Unterstützung! Danke, dass Sie helfen!

Fotostrecke: Es gibt noch viel zu tun!

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