Mogadischu nach den Kämpfen: Arbeit in SOS-Klinik geht weiter

22.08.2011 - Die Mitarbeiter kehren unversehrt in die SOS-Mutter-Kind-Klinik zurück und nehmen die Arbeit wieder auf.

Somalia
Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer in den von der Dürre betroffenen Ländern Ostafrikas
Alle Mitarbeiter der Mutter-Kind-Klinik in Mogadischu setzen die medizinische Versorgung der notleidenden Menschen fort. Mitte August musste der Großteil der Klinikfachkräfte das Krankenhaus zur eigenen Sicherheit verlassen. Grund dafür waren die heftigen Kämpfe zwischen den somalischen Regierungstruppen und den islamistischen Shabaab-Milizen unweit des Klinikgeländes.

Zur Zeit keine bewaffneten Auseinandersetzungen

Derzeit ist die Lage um Mutter-Kind-Klinik sowie um das SOS-Kinderdorf Mogadischu ruhig. Den Angaben zufolge fanden keine bewaffneten Auseinandersetzungen in dem Gebiet statt. Die Kinder und Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfes werden aus Sicherheitsgründen noch nicht ins Kinderdorf zurückkehren. Das Kinderdorf Mogadischu wurde wegen der Kämpfe zum 17. August evakuiert. Kinder, Mütter und Mitarbeiter sind in Übergangshäuser umgezogen, die vor einem Jahr in sicherer Umgebung errichtet wurden.

Wann die Kinder ins Kinderdorf zurückkehren bleibt ungewiss. Für die kommende Zeit werden wieder bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Shabaab-Milizen erwartet.

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