Nachbeben in Haiti: Keine Schäden im SOS-Kinderdorf Santo

20.01.2010 - Erneut bebte die Erde, Häuser erzitterten, Menschen rannten in Panik ins Freie: Ein starkes Nachbeben hat Haiti erschüttert. Im SOS-Kinderdorf Santo bei Port-au-Prince entstanden keine Schäden, wie uns Georg Willeit, Projektkoordinator im SOS-Krisenteam vor Ort, mitteilt.

Mädchen in Haiti
Die SOS-Nothilfe in Haiti steht Kindern und Familien im Erdbebengebiet bei.
Eine Woche ist es her, dass Haiti von einem verheerenden Beben heimgesucht wurde. Das Nachbeben, das heute in den Morgenstunden die Menschen in Panik versetzte, ließ halbzerstörte Häuser zusammenbrechen. Das Ausmaß der neuen Zerstörungen war zunächst unklar. Der Erdstoß erreichte eine Stärke von 6,1, das Zentrum lag etwa 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince.

SOS-Mitarbeiter suchen nach unbegleiteten Kindern

Unterdessen läuft die SOS-Nothilfe weiter an. Wie berichtet, hat ein erster SOS-Hilfskonvoi das SOS-Kinderdorf Santo bei Port-au-Prince erreicht. Das Kinderdorf dient als Basis für die SOS-Nothilfe in den umliegenden Gemeinden. SOS-Mitarbeiter versorgen dort Familien mit Hilfsgütern und suchen nach unbegleiteten und elternlosen Kindern. Diese Kinder sollen im Kinderdorf Schutz und Betreuung erhalten. Ziel ist es, diese Kinder wieder mit ihren Familien zusammenzuführen. Falls dies nicht möglich ist, können sie im SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause finden.

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