SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe für Tsunami-Opfer in Südasien

27.12.2004 - Am 26. Dezember 2004 hat eine meterhohe Flutwelle, ein Tsunami, in den Küstenregionen des Indischen Ozeans unzählige Opfer gefordert. Auslöser war eines der stärksten Seebeben der letzten Jahrzehnte. Die SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in den Katastrophengebieten blieben unbeschädigt. In Sri Lanka leistet das SOS-Sozialzentrum Batticaloa im Osten des Landes erste Nothilfe.

In den besonders betroffenen Gebieten an der Ostküste Sri Lankas haben die SOS-Kinderdörfer mit der Nothilfe für die Tsunami-Opfer sofort begonnen: Das SOS-Sozialzentrum von Batticaloa dient als Flüchtlingscamp für Familien, die all ihr Hab und Gut verloren haben.

Die SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in den zerstörten Küstenregionen des Indischen Ozeans sind wie durch ein Wunder von der Flutkatastrophe verschont geblieben. In Sri Lanka, Indien und Indonesien werden von den SOS-Mitarbeitern Maßnahmen zur Hilfe vorbereitet. Schwerpunkt der Unterstützung ist in solchen Fällen die Verteilung von Hilfspaketen mit Nahrungsmitteln, Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln für die umliegende Bevölkerung. Ein besonderes Augenmerk gilt den Kindern, die von ihren Familien getrennt wurden oder sie verloren haben.

Georg Willeit, Geschäftsführer von SOS-Kinderdörfer weltweit, appelliert an die Hilfsbereitschaft in Deutschland: "Die Katastrophe hat wieder vor allem die Ärmsten getroffen. Unsere SOS-Mitarbeiter helfen, wo es möglich ist. Spenden werden dringend benötigt."

In Südasien sind die SOS-Kinderdörfer seit vier Jahrzehnten tätig. Besonders die SOS-Sozialzentren wurden hier immer wieder zu Stützpunkten der Nachbarschaftshilfe bei Naturkatastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen.

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