Flut in Pakistan: SOS-Kinderdörfer helfen Kindern und Familien

Nothilfe in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen - jetzt spenden!

13.08.2010 - Verheerende Überschwemmungen in Pakistan: Millionen Menschen brauchen Hilfe. Die SOS-Kinderdörfer in Pakistan leisten in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen Nothilfe, um Familien mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Zudem hat SOS den Behörden angeboten, unbegleitete Kinder aufzunehmen. Bitte helfen Sie mit einer Spende!

Flutopfer in Pakistan
Auf der Flucht vor der Flut: Unzählige Kinder und Familien sind Opfer der Katastrophe in Pakistan - Foto: Reuters/Akhtar Soomro, courtesy www.alertnet.org
Die Flutkatastrophe hat über vier Millionen Menschen obdachlos gemacht, über 1600 starben nach offiziellen Angaben. In den überschwemmten Gebieten herrschen Chaos und Seuchengefahr. Aufgrund des akuten Mangels an sauberem Trinkwasser schätzen die Vereinten Nationen (UN), dass bis zu 3,5 Millionen Kinder von lebensgefährlichen Krankheiten bedroht sind. Die Flutopfer und gerade auch die Kinder brauchen dringend Hilfe!

Die SOS-Kinderdörfer in Pakistan leisten in Zusammenarbeit mit zwei pakistanischen Partnerorganisationen ihren Beitrag, um den Flutopfern beizustehen.

Lebensmittel und Zelte für Familien

So werden die SOS-Kinderdörfer Lebensmittelpakete (Mehl, Gemüse, Öl usw.) zusammenstellen. Ein Paket sichert das Überleben einer Familie mit sechs bis acht Personen für zehn Tage. Geplant ist 100.000 Lebensmittelpakete zu je 20 US-Dollar sowie wasserdichte Zelte aus Spenden zu finanzieren. Die Hilfsgüter wird SOS der Organisation "Concerned Citizens of Pakistan" (CCP) übergeben, die die Hilfsgüter dann im Katastrophengebiet - im Norden des Landes sowie in Süden der Provinz Punjab - an Familien verteilt. Die SOS-Kinderdörfer in Pakistan und CCP haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich kooperiert.


Die Kinder im pakistanischen Flutgebiet brauchen dringend Hilfe. Bitte helfen Sie  mit einer Spende - Foto: Reuters/Adrees Latif, courtesy www.alertnet.org
Medikamente

Die zweite Partnerorganisation ist "Fatima Memorial Hospital System". Diese schickt medizinische Hilfsteams ins Katastrophengebiet und benötigt Medikamente. Hier ermittelt SOS derzeit den genauen Bedarf.

"Zu beiden Organisationen haben wir volles Vertrauen", betont Souriya Anwar, Präsidentin der SOS-Kinderdörfer in Pakistan.

Zuflucht für Kinder und Familien

Darüber hinaus können die pakistanischen SOS-Einrichtungen unbegleiteten Kindern, die im Chaos von ihren Familien getrennt wurden, Schutz und Betreuung bieten. Dies haben die SOS-Kinderdörfer den Behörden angeboten. Auch alleinstehende Mütter können mit ihren Kindern dort in Notquartieren vorübergehend aufgenommen werden. Die SOS-Kinderdörfer in Pakistan werden  für die betroffenen Kinder auch dann noch da sein, wenn die unmittelbaren Nothilfemaßnahmen abgeschlossen sind.

In Pakistan gibt es derzeit acht pakistanischen SOS-Kinderdörfer, die zum Glück alle von den Überschwemmungen verschont geblieben sind. In der Vergangenheit hat SOS in Pakistan bereits mehrmals Nothilfe für Kinder und Familien geleistet, wie z.B. nach dem schweren Erdbeben 2005 in der Kaschmir-Region.

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