Beirut: SOS-Kinder begrüßen den Papst

14.09.2012 -
SOS-Kinder im Libanon
"Herausragendes Beispiel für Frieden und Koexistenz der Religionen im Libanon": In den libanesischen SOS-Kinderdörfern wachsen muslimische und christliche Kinder zusammen auf.
14.09.12 - Zwei Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Bhersaf bei Beirut haben Papst Benedikt XVI. zum Auftakt seiner Libanon-Reise am Flughafen mit Blumen empfangen. Maria und Mustafa, beide 11 Jahre alt, wurden vom Staatspräsident des Libanon, Michel Sulaiman, ausgewählt, weil die SOS-Kinderdörfer ein "herausragendes Beispiel für Frieden und Koexistenz der Religionen im Libanon geben".

 

In den libanesischen SOS-Kinderdörfern leben Kinder christlichen, sunnitischen und schiitischen Glaubens zusammen und lernen gegenseitige Toleranz. Maria ist Christin, Mustafa Muslim. Gemeinsam reichten sie Benedikt XVI. auf einer Schale libanesische Erde an, die der Papst küsste und segnete.

 

Papstbesuch im Libanon im Jahr 1997
Papstbesuch im Libanon im Jahr 1997: Auch Johannes Paul II. wurde damals von SOS-Kindern empfangen. Aktuelle Bilder zum Besuch von Benedikt XVI. liegen uns leider noch nicht vor.
Aufruf zum Dialog

Der Libanon wurde fast 30 Jahre lang von einem blutigen Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Religionen zerrissen. Während dieser Zeit kamen 90.000 Menschen ums Leben. Inzwischen leben die Libanesen wieder friedlich zusammen, das Land erlebt eine neue Blüte. Im Libanon lebt die größte christliche Gruppe im arabischen Raum. Etwa 40 Prozent der rund fünf Millionen Libanesen sind Christen.

Anlass für die Papst-Reise ist die Unterzeichnung eines Schreibens, in dem die Bischöfe des Nahen Ostens zu Frieden, Gerechtigkeit und Dialog der Regionen aufrufen.

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