PLANET und SOS-Kinderdörfer führen Zuschauer nach Asien

In deutscher Erstausstrahlung: "SOS – Mitten in Asien" und "SOS – Nomaden ohne Steppe"

22.09.2016 - Der Dokumentationssender PLANET und die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit setzen ihre seit 2012 bestehende Kooperation auch in diesem Jahr fort. PLANET zeigt im Rahmen der Reihe "SOS TV" aktuelle Dokumentationen, die von den SOS-Kinderdörfern weltweit in Zusammenarbeit mit renommierten Doku-Regisseuren produziert wurden. Die Reihe startet im September mit Filmen über Asien. Zum Auftakt ist als deutsche Erstausstrahlung am 25. September die Dokumentation "SOS – Mitten in Asien" über die Arbeit der SOS-Kinderdörfer auf dem östlichen Kontinent zu sehen. Am 2. Oktober folgt ebenfalls als TV-Premiere "SOS – Nomaden ohne Steppe" über das entbehrungsreiche Leben von Familien und Kindern in der Mongolei. Im November und Dezember wird die Reihe auf PLANET mit weiteren Kurz- und Langdokumentationen fortgesetzt.

Eine Szene aus dem Film "SOS - Mitten in Asien"

SOS – Mitten in Asien (25.09.2016, 20.15 Uhr, 55 min.)

Asien ist der größte Kontinent der Welt mit faszinierenden Landschaften und freundlichen Menschen. Buddhisten, Hindus, Moslems und Christen leben hier schon lange selbstverständlich neben- und miteinander. Doch zahlreiche Konflikte, nicht zuletzt der Vietnam-Krieg, führten dazu, dass Kinder Hilfe benötigen. Seit den 1960er Jahren hat SOS in fast allen asiatischen Ländern Kinderdörfer geschaffen - inmitten von Kriegen und blockiert durch Terror-Regime. Ein Drahtseilakt, denn SOS befand sich in einem Machtkampf der Großmächte in einer Zeit der Stagnation - mitten im Kalten Krieg.

Das erste Kinderdorf in Vietnam wurde 1968 von Helmut Kutin, dem späteren Präsidenten der SOS-Kinderdörfer weltweit, aufgebaut. Mittlerweile gibt es allein in dem Land 17 Kinderdörfer. Die Filmemacher reisen nach Kambodscha, Laos und Vietnam - drei Länder, die lange verschlossen waren, und sich nun dem Westen öffnen.

SOS – Nomaden ohne Steppe (02.10.2016, 20.15 Uhr, 57 min.)

Die Mongolei ist ein Land der Kontraste. Ein Drittel der Bevölkerung lebt noch mitten in der Steppe mit Jurtenromantik wie im Bilderbuch. Seit Jahrhunderten ziehen die Nomaden ihrem Vieh hinterher. Jurtenelend dagegen in den Städten. Hier leben die Ärmsten der Armen, oft unter menschenunwürdigen Umständen. Wer es in der Steppe nicht schafft, sucht in der Stadt sein Auskommen. Doch das Überleben in den Jurtensiedlungen ist hart und eine Kindheit entbehrungsreich.


Der Film "SOS - Nomaden ohne Steppe" erzählt auch die Geschichte des kleinen Yoldas.

In Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, leben inzwischen 40 Prozent aller Mongolen. Von 1921 bis 1990 war die Mongolei eine sozialistische Volksrepublik und enge Verbündete der Sowjetunion. Religion war während des Sozialismus verboten. Erst seit den 1990er Jahren dürfen sich die Mongolen wieder offen zum Buddhismus bekennen. Die Spuren des Sozialismus sind heute noch unübersehbar im Stadtbild von Ulan Bator. Die Hauptstadt ist seit 1955 auf das Elffache angewachsen - Tendenz steigend. In diesem Umfeld wachsen im Süden der Stadt im SOS-Kinderdorf Ulan Bator 150 Waisenkinder auf. Die meisten von ihnen sind Halbwaisen oder Sozialwaisen. Ihre leiblichen Familien sind zerrüttet oder die Eltern sozial zu schwach für die Kindererziehung.

Über PLANET

PLANET, ein TV-Sender der HIGH VIEW, bietet seinen Zuschauern ein hochwertiges Fernsehprogramm, das bildet und bewegt. Zu sehen sind die besten Dokumentationen aus den Themengebieten Reise und Abenteuer, die unter der Marke XPLORE zusammengefasst sind, sowie Natur, Kultur und Spezial. Mit einem großen Anteil an deutschen und europäischen Filmen ist das Programm von PLANET speziell auf deutschsprachige Zuschauer zugeschnitten. PLANET erreicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2,6 Millionen Abonnenten und kann über eine Vielzahl digitaler Fernsehanbieter empfangen werden, darunter Kabelplattformen und IPTV-Veranstalter.

Mehr dazu auf www.planet-tv.de und www.highview.com