Pressekonferenz zum Start der SOS-Patenwochen

Gräfin von Pfuhl engagiert sich als Schirmherrin für die Aktion

19.09.2008 - Die SOS-Patenkampagne 2008 hat begonnen: Die SOS-Kinderdörfer rufen dazu auf, Kindern in Not mit einer Patenschaft nachhaltig zu helfen. Auf der Pressekonferenz zum Auftakt der Aktion berichtete Schirmherrin Gräfin Stephanie Bruges von Pfuel von ihrem Besuch der SOS-Kinderdörfer in Uganda.

 


Schirmherrin der SOS-Aktion: Gräfin von Pfuel
"Ich bin ja erst seit einer Woche wieder zu Hause", schilderte Gräfin von Pfuel ihre Eindrücke aus Uganda, "und habe noch alle Bilder ganz frisch im Kopf, die Reise hat mich sehr stark beeindruckt." Sie betonte, dass die einzelnen SOS-Kinderdörfer auch Familien in ihren Nachbarschaften helfen: Kinder und deren Eltern, derzeit über 250.000 Menschen, erhalten so weltweit Unterstützung. Angesichts der erschütternden Armut sei dies eine starke und wirkungsvolle Leistung. "Was mich beeindruckt hat: Die SOS-Kinderdörfer haben vor Ort weit ins Land hinausgehende Einrichtungen, die sehr viele Menschen erreichen: Medizinische Zentren, Familienstärkungsprogramme, Schulen", zählte sie auf.


Auf der Pressekonferenz: Dr. Vyslozil, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit

Glück schenken

Elke Tesarczyk, stellvertretende Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf e.V., hob hervor, dass sich die weltweite Lebensmittelkrise auch gravierend auf den Unterhalt der SOS-Kinderdörfer auswirke. So seien die laufenden Kosten in den 470 Kinderdörfern, die insgesamt rund 72.000 Kinder betreuen, gestiegen. Ihr Schlusssatz, angelehnt an Ladislaus Boros, hieß: "Glück ist dort, wo man Glück schenkt."

Eine Geste der Offenheit

"Das Geld für ein Mittagessen, einen kleinen Blumenstrauß oder zwei Capuccini im Monat reicht aus, um einem Kind die Zukunft zu sichern", sagte Dr. Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit. Er verglich die SOS-Patenschaft mit einer Brunnenbohrung. Sie sei kein Tropfen auf den heißen Stein, sondern eine nachhaltige Hilfe. Als Beispiel für seine persönlichen Erfahrungen mit einer Patenschaft berichtete er, dass auch seine drei eigenen Kinder im Laufe der Jahre sehr davon profitiert hätten: Sie könnten so sehen, wie es einem Kind geht, das in einem armen Land aufwächst. Ein SOS-Patenkind in seine Familie mit aufzunehmen sei eine Geste der Offenheit und der Solidarität. Während in Skandinavien beinahe jede zweite Familie eine Patenschaft abgeschlossen hat, ist es in Deutschland gerade einmal jede 420ste.

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