Solarstrom für SOS-Kinderdorf in Kenia

In Mombasa entsteht die drittgrößte Photovoltaik-Anlage Ostafrikas / Multinationale Zusammenarbeit für "grüne Energie"

01.03.2011 - "Sonnige Aussichten" für die Kinder im SOS-Kinderdorf Mombasa: Künftig sind Kinder, Mütter und Mitarbeiter im Kinderdorf nicht mehr auf die sehr unzuverlässige kenianische Stromversorgung angewiesen. Das deutsche Unternehmen Asantys System GmbH hat eine Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände des Kinderdorfs aufgestellt. Bezahlt wurde die Anlage von einem Großspender aus der Wirtschaft.



Umweltfreundlich, zuverlässig und langfristig auch wirtschaftlich rentabel: Die neue Photovoltaik-Anlage versorgt das SOS-Kinderdorf und die SOS-Schule in Mombasa mit Solarstrom

Die 60-kWp-Anlage wird bei Inbetriebnahme im April 2011 die Stromversorgung des gesamten Wohn- und Schulkomplexes des SOS-Kinderdorfes in Mombasa sicherstellen. Ziel ist es, langfristig neben der Deckung des Eigenverbrauchs Strom in das örtliche Netz einzuspeisen - ein absolutes Novum in Kenia. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt die Realisierung des Projekts im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

Vorreiter in Ostafrika

In Kenia ist die Stromversorgung durch den lokalen Energieversorger nicht nur teuer, sondern auch extrem unzuverlässig. Immer wieder bleibt nachts das Licht in den Häusern aus, oder mittags kann nicht gekocht werden. "Unsere neue Solaranlage bietet uns eine umfassende Lösung. Solarstrom ist langfristig wirtschaftlich rentabel, zuverlässig und darüber hinaus umweltfreundlich", erklärt Ruth Okowa, Direktorin der SOS-Kinderdörfer in Kenia.

Solarenergie ist einer der großen Hoffnungsträger für eine zuverlässige, rentable und  CO2-neutrale Energieversorgung nicht nur in Ostafrika.