SOS-Kinderdörfer warnen: Grexit zerstört Familien

30.06.2015 - Die SOS-Kinderdörfer warnen davor, dass ein Grexit Griechenland weiter destabilisieren würde.

Der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Griechenland, George Protopapas.

„Der Grexit ist jetzt kein fernes Szenario mehr, sondern womöglich nahende Zukunft. Das wird die soziale Not in Griechenland drastisch verschlimmern“, sagt der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Griechenland, George Protopapas.

Seine Vorhersage: Immer mehr Familien werden auseinanderbrechen, weil sie dem Druck von Langzeitarbeitslosigkeit und Armut nicht standhalten können. Mehr Kinder werden verlassen oder Vernachlässigungen ausgesetzt sein.

SOS unterstützt Familien in Not


Laut dem SOS-Leiter melden sich jetzt vor allem die Familien, die im dritten oder vierten Jahr der Arbeitslosigkeit weder ein noch aus wissen. Darunter leiden besonders die Kinder. Foto: Katerina Ilievska

Bereits jetzt suchen viele tausend Familien Hilfe bei den SOS-Kinderdörfern. Immer mehr Eltern wollen ihre Kinder bei uns abgeben, da sie sie nicht mehr ernähren können, sagt Protopapas. Hier gilt es, die Familien zu unterstützen.“ Seit Beginn der Krise 2011 hat sich die Zahl der von den SOS-Kinderdörfern unterstützten verarmten Familien um das 50-fache erhöht. Und dennoch haben wir lange Wartelisten, erklärt Protopapas.

 

Im Radio-Interview erklärt Louay Yassin (Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit), wie sehr Kinder und Familien in Griechenland unter der Krise leiden und wie die SOS-Kinderdörfer ihnen helfen. 

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