"Spanischer Nobelpreis" für SOS-Kinderdörfer

Auszeichnung in der Sparte Völkerverständigung

06.09.2016 - Die angesehene Auszeichnung gilt als "spanischer Nobelpreis": Die SOS-Kinderdörfer erhalten den Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Völkerverständigung. Die vom Österreicher Hermann Gmeiner 1949 gegründete gemeinnützige Organisation trage "in 134 Ländern zum Schutz der Kinder" bei, erklärte die Jury bei der Bekanntgabe des Siegers im nordspanischen Oviedo.

"Damit jedes Kind in Liebe und Respekt aufwachsen kann": SOS-Präsident Siddhartha Kaul (r.) mit Vizepräsidentin Gitta Trauernicht und Ehrenpräsident Helmut Kutin.

"Wir fühlen uns geehrt, dass SOS-Kinderdorf diesen Preis erhält", erklärt SOS-Präsident Siddhartha Kaul. "In einer Welt, in der Millionen von Kindern und Jugendlichen das Recht nach Fürsorge und Sicherheit verwehrt bleibt, müssen wir uns großen Herausforderungen stellen." Die Auszeichnung zeige auch die Notwendigkeit eines gemeinsamen weltweiten Engagements, "damit jedes Kind in Liebe und Respekt aufwachsen kann".

Prinzessin-von-Asturien-Preis

Der Prinzessin-von-Asturien-Preis ist nach dem Titel der spanischen Thronfolgerin benannt. Die Auszeichnung wird alljährlich in acht Sparten vergeben und ist mit jeweils 50.000 Euro dotiert. Jeder Gewinner erhält zudem eine Skulptur von Joan Miro. Die Auszeichnungen werden den Preisträgern im Oktober in Oviedo überreicht.