Syrien: Hilfe für Madaya

SOS-Mitarbeiter sondieren Lage in der belagerten Stadt

11.01.2016 - In der belagerten syrischen Stadt Madaya hungern Zehntausende. Mitarbeiter der SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe für Kinder und Familien.

Aufbruch nach Madaya: Helfer der SOS-Kinderdörfer starten in die belagerte Stadt.

Heute Morgen brachen SOS-Helfer in die eingekesselte Stadt auf. "Wir wollen uns ein Bild der Lage dort machen. Sehen, wie es den Kindern in Madaya geht, um gezielt und schnell helfen zu können", sagte SOS-Mitarbeiterin Abeer Pamuk.

Nahrungsmittel und medizinische Hilfe

"Zusammen mit dem Roten Halbmond beteiligen wir uns an der Nothilfe und verteilen Nahrungsmittel speziell für Familien. Hilfebedürftige Kinder können wir in unseren Übergangseinrichtungen in Damaskus aufnehmen und sie ärztlich und psychologisch betreuen", sagte Pamuk.

Die SOS-Kinderdörfer werden über die Lage in der Stadt nach dem Besuch berichten und in den nächsten Tagen  zudem versuchen, Informationen über die Situation von Kindern und Familien in weiteren belagerten Städte wie Zabadani und Darayya zu bekommen.

SOS-Nothilfe in Syrien

Die SOS-Kinderdörfer leisten seit Jahren Nothilfe in Syrien. Im Bürgerkriegsland versorgen SOS-Mitarbeiter Familien mit Hilfsgütern und betreuen unbegleitete und traumatisierte Kinder.